ÖH: Erhöhung der Fördergelder für Mobilitätsprogramm "Erasmus for All" zu begrüßen

Auch bürokratische Hürden müssen endlich abgebaut werden

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft ist erfreut über die heutige Bekanntgabe der Europäischen Kommission die Fördergelder für Mobilitätsprogramme unter dem neuen Namen "Erasmus for All" um 78% zu erhöhen. "Eine Steigerung der Mittel war längst notwendig, um Auslandsaufenthalte im Rahmen von Studium, Praktikum aber auch Life-Long-Learning weiter zu fördern", ist Janine Wulz vom Vorsitzteam der ÖH überzeugt. "Leider fehlt jedoch ein klares Bekenntnis dazu, auch die individuellen Fördergelder zu erhöhen."

"Die Durchschnittsförderung ist mit monatlich 254 Euro eindeutig zu gering und muss dringend angehoben werden. Die Möglichkeit ein Auslandsemester absolvieren zu können, darf nicht mit finanziellen Hürden verbaut werden," so Martin Schott vom ÖH Vorsitzteam. "Der Tatsache, dass die Zahl der Studierenden die einen Auslandsaufenthalt absolvieren trotz intensiver Bewerbung und Förderungen auch in Österreich stagniert, muss unbedingt gegengelenkt werden."

"Auch die Verschulung durch das Bolognasystem hat dazu geführt, dass Studierende weniger flexibel sind. Ein Auslandsaufenthalt bedeutet für viele eine Verlängerung ihrer Studienzeit, was gekoppelt mit der immer prekärer werdenden finanziellen Lage für viele nicht leistbar ist," hält Peter Grabuschnig, ÖH Generalsekretär, fest. "Die bürokratischen Hürden die durch komplizierte Anrechenverfahren geschaffen wurden und Auslandsaufenthalte zusätzlich erschweren, müssen dringend abgebaut werden. Hier ist Minister Töchterle gefordert gemeinsam mit Studierenden optimale Bedingungen zu schaffen," so Grabuschnig abschließend.

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