GPA-djp-Bundesvorstand fordert fairen Gehaltsabschluss für Angestellte im Handel

Aktuelles Angebot ist kein Beitrag zur Erhaltung der netto realen Kaufkraft

Wien (OTS) - (GPA-djp/ÖGB) Die Mitglieder des Bundesvorstandes der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA-djp) nehmen mit Besorgnis zur Kenntnis, dass die Arbeitgeber im Handel bei den laufenden KV-Verhandlungen ein Gehaltserhöhungsangebot von 2,9 Prozent für die rund 520.000 Angestellten offenbar für angemessen und vertretbar halten. "Dieses Angebot entspricht weder den Vorstellungen von ordentlichen Gehaltserhöhungen noch einem gerechten Anteil an der Umsatz- und Ertragslage. Die Angestellten und Lehrlinge im Handel haben durch ihre Leistungen zu der guten Entwicklung dieser Umsatz-und Ertragslagen wesentlich beigetragen, sie haben sich einen ordentlichen Anteil an den Ergebnissen zur Sicherung ihrer Kaufkraft verdient", erklärt der Vorsitzende der GPA-djp, Wolfgang Katzian.++++

Die GPA-djp fordert außerdem eine bessere Anrechnung der Karenzzeiten: "Der Handel ist mit mehr als drei Viertel weiblichen Angestellten von Frauen dominiert wie kaum eine andere Branche. Die Anrechnung der Karenzzeiten für die Gehaltsentwicklung ist längst an der Zeit und neben einer ordentlichen Gehaltserhöhung eine wichtige Maßnahme zum Schließen der Einkommensschere", so Katzian weiter. Der Bundesvorstand der GPA-djp hat zur Unterstützung der Handelsangestellten eine Resolution verabschiedet, in der die Forderungen des Wirtschaftsbereichs Handel nach einer kräftigen realen Anhebung der Gehälter und nach der nachhaltigen Anrechnung der Karenzzeiten unterstützt werden. "Wir fordern die Arbeitgeber auf, dem Verhandlungsteam der GPA-djp in der nächsten Verhandlungsrunde faire Gehaltserhöhungsangebote zu legen, die netto reale Gehaltserhöhungen bedeuten", erläutert Katzian abschließend:
"Andernfalls wird die GPA-djp die Angestellten bei der Erreichung dieser Ziele mit allen zur Verfügung stehenden gewerkschaftlichen Mitteln unterstützen."

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