9-Monatsbilanz zum 30. September 2011: Erfolgreiche Verkäufe bringen deutliche Ertragssteigerung

Wien (OTS) - Mieterlöse: 192,6 Mio. Euro (+ 56%) / Ergebnis aus Immobilienverkäufen: 21,5 Mio. Euro / Deutliche Steigerung des EBITDAs um +58% auf 160,6 Mio. Euro / Ergebnis nach Minderheiten mehr als verdoppelt / FFO (nach Steuern): Euro 33,3 Mio. Euro (2010: Euro 1,1 Mio. Euro) / NAV/Aktie: 18,89 Euro

Die Zahlen für die ersten neun Monate 2011 brachten im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche Steigerung der wesentlichen Ertragskennzahlen. Einerseits bewirkte die zu Beginn des Jahres erfolgte Aufnahme der Europolis in den Konsolidierungskreis der CA Immo Gruppe eine Erhöhung der laufenden Mieterträge, andererseits konnte aus Verkäufen ein signifikanter Ergebnisbeitrag erzielt werden.

Dr. Bruno Ettenauer, Vorstandsvorsitzender der CA Immobilien Anlagen AG: "Trotz des volatilen Umfelds erwarten wir auch für das verbleibende vierte Quartal eine nochmalige Ergebnissteigerung, sodass wir zuversichtlich sind, für das Gesamtjahr 2011 ein deutlich über dem Vorjahr liegendes Jahresergebnis erzielen zu können. Folglich bekräftigen wir auch unsere Absicht, eine Dividende im Ausmaß von rd. 2 % des Net Asset Values auszuschütten."

Deutliche Ertragssteigerung

Die Mieterlöse der CA Immo Gruppe stiegen im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Vorjahres um 56 % auf 192,6 Mio. Euro. Das Nettoergebnis (Net Operating Income) stieg um 40 % auf 165,4 Mio. Euro.

In den ersten neun Monaten 2011 wurden Immobilienverkäufe im Ausmaß von insgesamt rd. Euro 180,0 Mio. bilanzwirksam, wovon rd. 90% auf den Verkauf langfristiger Immobilien und rd. 10% auf den Verkauf von zum Handel bestimmter Immobilien entfielen. Der gesamte Ergebnisbeitrag aus Immobilienverkäufen in den ersten neun Monaten 2011 lag bei rd. 21,5 Mio. Euro (davon Verkäufe von zum Handel bestimmter Immobilien 4,8 Mio. Euro, bzw. Verkäufe von langfristigen Immobilien 16,6 Mio. Euro). Wie bereits im Vorjahr, ist auch für 2011 damit zu rechnen, dass das vierte Quartal einen deutlich überproportionalen Anteil an den Verkäufen des Gesamtjahres haben wird. Auf Basis bereits finalisierter Verkäufe, bzw. im Hinblick auf den Stand laufender Verhandlungen, ist das Management der CA Immo somit zuversichtlich, das gesetzte Verkaufsjahresziel von rd. 300-350 Mio. Euro zu erreichen und auch im vierten Quartal 2011 einen weiteren signifikanten positiven Ergebnisbeitrag aus Verkäufen erzielen zu können.

Das EBITDA stieg in den ersten neun Monaten 2011 um 58 % auf 160,6 Mio. Euro an. Aufgrund der Aufnahme der ausschließlich in Ost- und Südosteuropa tätigen Europolis in den Konsolidierungskreis kam es auch zu einer wesentlichen Verschiebung des relativen Beitrages der einzelnen regionalen Segmente zum Gesamtergebnis: Der relative Anteil des Segments Ost- und Südosteuropa am Konzern-EBITDA verdoppelte sich im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Vorjahres auf rd. 54 %. Auf Deutschland entfielen 33 %, auf Österreich 13 %.

Vom Neubewertungsergebnis in Höhe von 46,4 Mio. Euro (2010: 34,7 Mio. Euro) entfallen rd. 35 % auf Verkäufe, die zum Bilanzstichtag bereits fix vereinbart, aber noch nicht vollzogen waren. Die übrigen Aufwertungen beziehen sich insbesondere auf Projektliegenschaften in Deutschland.

In Folge der oben dargestellten positiven Entwicklungen kam es auch zu einer deutlichen Steigerung im Ergebnis der Geschäftstätigkeit (EBIT) um 52 % von 134,6 Mio. Euro auf 204,1 Mio. Euro.

Die Veränderung im Finanzergebnis von -107,9 Mio. Euro in der Vorjahresperiode auf nunmehr -134,1 Mio. Euro ist im Wesentlichen auf den Anstieg des Finanzierungsaufwands in Folge der Berücksichtigung der Europolis von -88,4 Mio. Euro auf -120,8 Mio. Euro zurückzuführen. Ebenfalls im Finanzergebnis enthalten ist ein deutlich negatives Ergebnis aus der Bewertung von Zinsabsicherungen im Ausmaß von -17,4 Mio. Euro (2010: -15,9 Mio. Euro). Dieser unbare Bewertungseffekt ist auf den Rückgang der Zinskurve im dritten Quartal 2011 zurückzuführen, zum Ende des ersten Halbjahres 2011 lag dieses Ergebnis noch knapp im positiven Bereich.

Der Konzern-Gewinn nach Minderheiten erhöhte sich auf 30,7 Mio. Euro gegenüber einem Ergebnis von 13,5 Mio. Euro im Vorjahr.

Besonders erfreulich, insbesondere auch in Hinblick auf die geplante Ausschüttung einer Dividende, ist der Anstieg der Funds From Operations (FFO) auf Euro 33,3 Mio. Euro (2010: Euro 1,1 Mio. Euro).

Die Eigenkapitalquote der CA Immo lag zum 30.9.2011 bei 31 %. Die Netto-Finanzverschuldung der Gruppe betrug zum 30.9.2011 2,8 Mrd. Euro gegenüber einem Immobilienvermögen von rd. 5,2 Mrd. Euro.
Der Net Asset Value je Aktie lag per 30.9.2011 bei 18,89 Euro und damit knapp über dem Wert zum Ende des Vorjahres, der NNNAV je Aktie, bei welchem latente Steuern neutralisiert werden, stieg um 3,1 % auf 19,54 Euro.

Der Finanzbericht zum 30.9.2011 der CA Immobilien Anlagen AG steht auf der Website (http://www.ots.at/redirect/Finanzbericht) zur Verfügung.

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