Mit dem Tablet-PC zum Patientenbett

Wien (OTS) - Die Vinzenz Gruppe erprobt zukunftsweisende
Techniken, um Schmerzen nach Operationen besser in den Griff zu bekommen. Anästhesisten debattieren an den Kongresstagen der Vinzenz Gruppe neueste Trends in ihrem Fach.

So gut und erfolgreich eine Operation auch verlaufen sein mag, Schmerzen können nach einer OP aufgrund des Eingriffes in den Körper bei jedem Patienten auftreten. Vor diesem postoperativen Schmerz braucht sich der Patient aber nicht ängstigen: Es ist mittlerweile in vielen Krankenhäusern Usus, dass der Anästhesist den Patienten nach der Operation besucht, sein Schmerzempfinden erhebt und ihm eine begleitende Schmerztherapie verschreibt.

In den Krankenhäusern der Vinzenz Gruppe spielt diese 'postoperative Schmerztherapie' eine tragende Rolle. Vorreiter ist das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz, wo die Anästhesisten das Schmerzempfinden der operierten Patienten mobil mittels Tablet-PC dokumentieren. Die Daten werden zum Zentralcomputer geschickt und damit sofort zur Patientenakte gespeichert. Weitere Spitäler der Vinzenz Gruppe werden diesen Ansatz teilweise noch heuer übernehmen; noch in den nächsten Tagen folgt das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Wien.

Dieses Konzept ist auch eines der Top-Themen bei den diesjährigen Anästhesie-Kongresstagen der Vinzenz Gruppe, zu denen über 200 Experten erwartet werden. Sie gehen am 25. und 26. November im Orthopädischen Spital Speising in Wien über die Bühne.

Postoperative Schmerztherapie hilft auch, Gelder einzusparen

Dr. Johann Blasl, Leitender Anästhesist im Krankenhaus Barmherzige Schwestern Wien und Präsident des Kongresses über die postoperative Schmerztherapie: "Sie hilft uns auch, ökonomischer zu wirtschaften. Denn durch die Dokumentation und Behandlung der Schmerzen können viele Patienten - zum Beispiel nach einer Gelenksersatz-Operation -schon viel früher mobilisiert werden, sprich: das Krankenhaus verlassen. Aktuelle Studien zeigen, dass man dadurch dem Gesundheitssystem bis zu 1500 EUR pro Patient ersparen kann".

Ein weiteres zentrales Thema am Anästhesie-Kongress ist die Ethik in der Anästhesie. "Der Arzt ist nicht mehr 'Gott in weiß' - wir müssen den Patienten als Menschen in den Mittelpunkt unserer Handlung stellen", konstatiert Blasl ganz nach dem Selbstverständnis der Vinzenz Gruppe - "Medizin mit Qualität und Seele".

Am Rande des Symposiums werden die Experten auch über die Hypnose in der Anästhesie debattieren: "Sie kann ein Bestandteil der Narkose sein", erläutert der Kongresspräsident: Die Narkose wird von Patienten ja viel angenehmer empfunden, wenn dabei bestimmte positive Vorstellungen suggeriert werden. So kann man etwa einen Patienten während der Narkose 'auf Urlaub nach Südfrankreich an den Strand schicken'. Er wird es sicher mit Genugtuung aufnehmen".

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