Metallgewerbe: Gehälter steigen um mindestens 3,85%

Schwächere Einkommensgruppen werden gestärkt

Wien (OTS/PWK838) - Am 22.11.2011 verhandelten die Arbeitgeber-Vertreter unter der Leitung von Andreas Lahner den Kollektivvertrag 2012 für die Angestellten im Metallgewerbe mit der GPA, wobei folgender Kompromiss erzielt wurde: Mindestgehälter werden um 3,95%, in den unteren Gehaltsgruppen um 4,15% angehoben. Die Ist-Gehälter steigen um 3,85%.

Der Abschluss war wegen der gegensätzlichen Erwartungshaltung der Verhandlungspartner schwierig. Er trägt der derzeitigen wirtschaftlichen Situation Rechnung und erscheint im Hinblick auf die schwachen Konjunkturprognosen für das kommende Jahr als gerade noch tragbarer Kompromiss, so die Arbeitgeber-Verhandler.

Die Lehrlingsentschädigungen werden wie die Mindestlöhne der unteren drei Verwendungsgruppen sowie der Meistergruppe I um 4,15%, die anderen Gruppen um 3,95% angehoben. Die Ist-Löhne werden um 3,85% erhöht. Die Zulagen steigen ebenfalls um 4,15%. Am Rahmenrecht ergeben sich wie beim Arbeiter-Kollektivvertrag keine Änderungen, so dass hier keine versteckten Erhöhungen von Lohnnebenkosten zu befürchten sind. Die Vertragspartner kamen weiters überein, Gespräche über Maßnahmen gegen das Lohn- und Sozialdumping aufzunehmen.

Der abgeschlossene Kollektivvertrag gilt für die rund 70.000 Angestellten der ca. 38.000 Betriebe des Metallgewerbes ab Jahresbeginn 2012. (AC)

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