FPÖ-Venier: Parlament stärkt Tourismus in Tirol

Drei 5-Parteien-Anträge sollen Wintertourismus fördern und Rahmenbedingungen für Tourismusbetriebe verbessern

Wien (OTS) - "Die drei gemeinsamen 5-Parteien-Anträge, die am 22.11.2011 nach reger Diskussion im Tourismusausschuss beschlossen wurden, sind ein Beispiel für konstruktive Zusammenarbeit im Sinne der Bürger dieses Landes. Und insbesondere Tirol, wo der Tourismus sowohl hinsichtlich der Zahl der Arbeitsplätze als auch hinsichtlich der Wertschöpfung von überproportionaler Bedeutung ist, wird davon profitieren", freut sich FP-NAbg. Mathias Venier als Mitglied des parlamentarischen Tourismusausschusses.

So wurde zuerst ein weiteres Maßnahmenpaket zur Attraktivierung von Wintersportschulwochen und zur Erhaltung bzw. zum Ausbau regionaler Kleinschigebiete als Angebot für die Jugend beschlossen: "Damit wollen wir den Status des Landes als Wintertourismusstandort stärken, denn wir dürfen hier nicht nur auf den ausländischen Gast setzen. Zudem geht es aber auch um den sportlichen Nachwuchs und die Förderung der Fitness der Jugendlichen. Wir schlagen also drei Fliegen mit einer Klappe", erklärt Venier.

Ein weiterer Antrag befasste sich mit der Verbesserung der Rahmenbedingungen für Tourismusbetriebe, insbesondere durch Bürokratieabbau: "Vor allem im Bereich der Beschäftigung von Familienangehörigen aber auch im Abgabenrecht sind Erleichterungen erforderlich. So sind etwa Abschreibungszeiten von 33 Jahren bei Wellnessanlagen vollkommen verfehlt", meint der FP-Abgeordnete.

Ein dritter Antrag schließlich soll Betriebsübergaben innerhalb der Familie erleichtern: "Vier von fünf Betrieben, die in Tirol übergeben werden sind Tourismusbetriebe. Angesichts des strukturellen Wandels und eines sich bereits seit Jahren vollziehenden Generationenwechsels müssen hier spürbare Erleichterungen gesetzt werden, sodass sich einerseits die Weiterführung von Unternehmen rentiert aber etwa auch die Schließung von unrentablen Kleinbetrieben leistbar wird. Viele Touristiker müssen derzeit ihren Betrieb in den Konkurs schicken, um sich eine Übergabe leisten zu können. Das kann es nicht sein", so Mathias Venier.

Der FP-Mandatar sieht nun die zuständigen Bundesminister gefordert, rasch zu handeln: "Vor allem Tirol mit seinen vielen Tourismusbetrieben, insbesondere auch in Wintersportregionen, wird von den beschlossenen Maßnahmen profitieren. Der Ausschuss hat die Marschrichtung vorgegeben und das Parlament wird sich hier anschließen. Jetzt liegt der Ball bei der Regierung, das Ganze schnellst möglich umzusetzen."

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001