Petrovic: Hundesteuererhöhung nicht im Einvernehmen mit Tierschutz

WTV erhält keine "Subvention", sondern Leistungsentgelt

Wien (OTS) - "Die Erhöhung der Hundesteuer war ein Alleingang der Stadt Wien. Es wurde kein Einvernehmen mit dem Tierschutz gesucht, wie das in einer partnerschaftlichen Gesprächskultur üblich wäre", zeigt sich Madeleine Petrovic, Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins, irritiert.

"Die Hundesteuer einfach so um 65% anzuheben verärgert die Hundehalterinnen und Hundehalter nur. Warum gibt es keine gestaffelten Tarife, um zum Beispiel die Adoptionschance von Tierheimhunden durch geringere oder gar keine Steuer zu erhöhen? Warum setzt man keine Maßnahmen gegen den ausufernden Handel mit 'Ostwelpen'?"

"Außerdem handelt es sich bei den im Zuge der Hundesteuer-Pressemeldungen kolportierten Euro 800.000 keineswegs um eine Subvention der Stadt Wien für den Wiener Tierschutzverein, es ist ein Leistungsvertrag", so Petrovic.

"Der Wiener Tierschutzverein leistet als Privater das, wozu die Stadt eigentlich verpflichtet wäre, nämlich herrenlosen Tieren, Fund-oder Abnahmetieren eine Bleibe zu bieten, sie medizinisch zu betreuen und für ihre Vermittlung in ein dauerhaftes Zuhause zu sorgen. Dafür erhalten wir ein Entgelt, das weit davon entfernt ist, kostendeckend zu sein. Für 85% unseres Budgets kommen wir selbst auf. Die Hundesteuer wurde also sicher nicht erhöht, um den Wiener Tierschutzverein zu 'subventionieren'."

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