Feinstaub: Wir müssen uns selber helfen, die Landesregierung tut es nicht!

Krismer: Erstmaßnahme: Jede Autofahrt wohl überlegen

St. Pölten (OTS) - Die Feinstaubbelastung hat aufgrund der Wetterlage, der beginnenden Heizsaison und dem steigenden Individualverkehr einen (vorläufigen) Höhepunkt erreicht.
Die Gesundheitssprecherin der Grünen Niederösterreich, Dr. Helga Krismer, ärgert sich über das Nicht-Handeln der NÖ Landesregierung und VP-Pernkopfs ,die-anderen-sind-schuld`-Politik. "Feinstaub wird von einer Ecke in die andere gekehrt. Niemand fühlt sich zuständig, obwohl die Landesregierung per Gesetz zu handeln hat. Kranke Kinderlungen lassen sich nicht mehr unter den Teppich kehren", so Helga Krismer, die erneut verlangt, endlich Temporeduktionen auf den Straßen bei Feinstaubbelastung einzuführen. "Um das Schlimmste zu verhindern, muss nach dem Immissionsschutzgesetz Luft Tempo 100 km/h auf Autobahnen vorgeschrieben werden", ist Krismer klar in ihren Forderungen.
Da die ÖVP und die SPÖ in Niederösterreich den Ausbau der Öffis stets verhindern, will Helga Krismer nun auf die BürgerInnen einwirken, jede Autofahrt genau zu überlegen. "Wer jetzt aufs Autofahren verzichtet, hilft den eigenen Kindern und den Nachbarkindern. Dabei geht es nicht allein um Klimaschutz, sondern um den Schutz unserer eigenen Gesundheit", bittet Helga Krismer um Unterstützung bei allen NiederösterreicherInnen. "Die Unterstützung der Landesregierung haben wir in Niederösterreich leider nicht. Wir müssen uns selber helfen" so die Grüne Abgeordnete Helga Krismer.

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