Haubner: Nachhaltige Strukturreformen, statt Ruf nach neuen Steuern – Österreich ist bereits Hochsteuerland

Wirtschaftsbund mahnt zu Reformen bei Pensionen, Gesundheit und Verwaltung

Wien, 20. November 2011 (ÖVP-PK) Zu den heutigen Aussagen von Grünen-Chefin Glawischnig in der "ORF-Pressestunde" stellt der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes und ÖVP-Wirtschaftssprecher Abg.z.NR. Peter Haubner klar: "Neue Steuern werden Österreichs Staatshaushalt nicht sanieren, nachhaltige Strukturreformen schon. Wir sind bereits ein Hochsteuerland. Neue Steuern schaden dem Standort, verunsichern die Menschen und sind daher strikt abzulehnen." Haubner weiter: "Die Regierungseinigung auf die Schuldenbremse war ein wichtiger Schritt, jetzt gilt es dieses Instrument mit Leben zu füllen und endlich die notwendigen Reformen im Pensions- und Gesundheitssystem, sowie bei der Verwaltung und den ÖBB anzugehen." ****

"Trotz gestiegener Lebenserwartung gehen wir heute früher in Pension als in den 70er Jahren, das ist eine Schieflage, die wir korrigieren müssen. Die Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters ist genauso unumgänglich, wie die Abschaffung der teuren und ineffizienten Hacklerregelung. Wir können uns keine Pensionsprivilegien mehr leisten, hier müssen wir konkrete Schritte setzen", so Haubner, der abschließend auch auf den Handlungsbedarf im Förderwesen verweist: "Wir müssen den Förderdschungel durchforsten, Doppelgleisigkeiten beseitigen und mehr Effizienz an den Tag legen. Nur so können wir die gute Position Österreichs weiter ausbauen, die Wirtschaft wettbewerbsfähig halten und das Land sicher durch die Krise führen."

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