Wurm: US-Studie bestätigt, dass Frauenquoten wirken

In Ländern mit Quote sind mehr Frauen in Vorstandsetagen

Wien (OTS/SK) - Laut einer US-Studie ist weltweit der Anteil von Frauen in Führungsetagen gestiegen - ein wesentlicher Grund sind die in einigen europäischen Ländern verordneten Frauenquote. Die Organisation "Corporate Women Directors International" berichtet, dass dort, wo es eine solche Regelung gebe, der Anteil weiblicher Vorstände höher ist als dort, wo es keine Quote gibt. "Das bestätigt einmal mehr die Wirksamkeit von Frauenquoten", betonte SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Der Beschluss der Bundesregierung, verpflichtende Quoten in staatsnahen Betrieben einzuführen ist daher der richtige Weg." Wurm erinnerte daran, dass in Unternehmungen, an denen der Bund mit 50 Prozent und mehr beteiligt ist, bis zum 31. Dezember 2013 25 Prozent der Aufsichtsräte Frauen sein müssen und bis spätestens Ende 2018 ist ein Anteil von 35 Prozent zu erreichen. "Ein Nachziehen der Privatwirtschaft in Sachen Frauenquoten würde dieser gut anstehen -zumal immer wieder belegt wird, dass mehr Frauen in Führungsetagen den Profit der Unternehmen erhöhen", betonte Wurm.

Die von der SPÖ-Frauensprecherin angesprochene US-Studie hat die 200 weltweit umsatzstärksten Unternehmen untersucht. Der Frauenanteil in Vorständen ist um 1,1 Prozent auf 13,8 Prozent gestiegen. In Ländern mit Frauenquote liegt er bei 16,1 Prozent. Den größten Zuwachs habe es in Frankreich gegeben, wo es seit 2010 eine Frauenquote gibt und der Frauenanteil von gut sieben Prozent auf über 20 Prozent angestiegen ist. Spanien hat seit 2007 eine Frauenquote, der Frauenanteil in Vorständen nahm von knapp zwei Prozent auf mehr als neun Prozent zu. (Schluss) up/ms

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