Höhere Parkscheingebühr: Wien zockt Pendler ab

Umstiegsmöglichkeiten auf Öffis verbessern, statt Pendler schröpfen

Wien (OTS) - "Benzin und Diesel werden ohnehin immer teurer und
das rot-grüne Wien legt noch eins drauf", kritisiert Alfred Gajdosik, Vorsitzender der Fraktion Christlicher Gewerkschafter Wien (FCG), die Erhöhung der Parkscheingebühren ab März 2012. "Die Preise werden um bis zu 76 Prozent angehoben. Gelöst ist damit aber kein einziges Problem. Im Gegenteil, es wird doppelter Schaden angerichtet: Die Pendler werden massiv belastet, zusätzlich wird dadurch Wien als Arbeitsplatz unattraktiver", warnt Gajdosik.

Wenn Rot-Grün die Verkehrsbelastung in der Stadt senken wolle, so wäre es wesentlich sinnvoller, die entsprechenden Voraussetzungen dafür zu schaffen: "Wir brauchen Park-and-Ride-Anlagen, und zwar an der Peripherie. Standorte im Stadtinneren gehen im wahrsten Sinn des Wortes am Ziel vorbei", hält Gajdosik fest. "Solange es an der nötigen Infrastruktur und an Möglichkeiten zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel mangelt, ist eine Gebührenerhöhung in dieser Größenordnung reine Abzocke." (Schluss)

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Alfred Gajdosik
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