Junge Wirtschaft: Roth als Bundesvorsitzender für ein weiteres Jahr wiedergewählt

Roth fordert konsequente Umsetzung der Schuldenbremse und damit verbundener Reformmaßnahmen.

Wien (OTS) - Auf der Delegiertenkonferenz der Jungen Wirtschaft in Eisenstadt wurde Markus Roth als Bundesvorsitzender bestätigt. "Ich freue mich, ein weiteres Jahr mit voller Energie für die österreichischen Jungunternehmer zu arbeiten", kommentiert der 37-jährige Oberösterreicher seine Wiederwahl. Er ist selbst Jungunternehmer und betreibt mit einem Partner das Softwareentwicklungsunternehmen creative BITS in Oberösterreich und Tirol. Neben Roth wurden zwei weitere Mitglieder des Bundesvorstands in ihrem Amt bestätigt: die Tirolerin Maria Hauser, Junior-Chefin des Stanglwirts, sowie der niederösterreichische Bauunternehmer Walter Seemann. Neu im Bundesvorstand ist der Steirer Thomas Url. Er ist seit 2010 Managing Partner bei der Kommunikationsagentur Scholz+Partners. Im Zuge der Delegiertenkonferenz wurden auch die inhaltlichen Positionen der Jungen Wirtschaft festgelegt.

Konkrete Reformen gefordert

"Wir werden auch weiterhin der Anwalt der jungen Generation sein. Denn es gibt zu viele Bereiche, in denen die Politik durch ihre Untätigkeit Zukunftspotential auf Kosten der Jungen verspielt. Aktuellstes Beispiel ist die Wiedereinführung des Alleinverdienerabsetzbetrags, der dem Staat Euro 13 Millionen pro Jahr kostet. Solche leichtfertigen Geschenke torpedieren das Funktionieren der Schuldenbremse. Ihre Einführung ist zwar ein positives Signal. Der Ankündigung muss jetzt aber eine konsequente Umsetzung mit konkreten Maßnahmen folgen: Erhöhung des faktischen Pensionsantrittsalters, Abschaffung der Hacklerregelung und eine Verwaltungsreform", fordert Roth. Diese Reformen sind schon längst überfällig. "Ohne klare Maßnahmen bleibt die Schuldenbremse eine leere Worthülse. Denn Ankündigungen alleine werden nicht ausreichen, um die Zukunftschancen der jungen Generation abzusichern.", betont Roth abschließend. Zur Zeit seien Tendenzen erkennbar, wo die Regierung den Unternehmen schaden wolle. Die Nicht-Einführung der 10.000 Euro GmbH sei dafür ein konkretes Beispiel. Weiters ist Österreich bereits jetzt an Platz 134 im weltweiten Ranking des aktuellen Weltbankberichts, was die Rahmenbedingungen bei Neugründungen betrifft.

Die Junge Wirtschaft

Die Junge Wirtschaft (JW) ist die überparteiliche Interessenvertretung österreichischer Jungunternehmer. Als Plattform für junge Ideen macht sie Druck für die Anliegen der neuen Generation in der Wirtschaft. Die schlagkräftige Organisation ist in allen Bundesländern vertreten, hat österreichweit rund 37.000 Mitglieder und ist die Stimme von insgesamt 120.000 Unternehmerinnen und Unternehmern zwischen 18 und 40 Jahren. Zielgruppen der JW sind Gründer, Jungunternehmer, Betriebsnachfolger und Franchisenehmer -und alle, die es noch nicht sind, aber werden wollen. Die Junge Wirtschaft wächst rasant (die Mitgliedschaft ist kostenlos), die jährliche Wachstumsrate liegt im Schnitt bei 10 Prozent.

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