Nikolaus Prinz: Programme für die Landwirtschaft müssen ausfinanziert werden können

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Es ist für unsere bäuerliche Landwirtschaft wichtig, dass die Programme für die Landwirtschaft und die ländlichen Lebensräume auch im Jahr 2012, trotz Sparvorgaben, ausfinanziert werden können. Den Mitteln der öffentlichen Hand für die Landwirtschaft stehen entsprechende Leistungen der bäuerlichen Familien für die Gesellschaft gegenüber. Die Ausgleichszahlungen sind einerseits Leistungsabgeltung und andererseits Einkommensbestandteil, sagte heute, Freitag, ÖVP-Abg. Nikolaus Prinz im Rahmen der Budgetberatungen zum Kapitel Landwirtschaft.

Für den Fortbestand einer umweltorientierten bäuerlichen Landwirtschaft ist eine Teilnahme an den verschiedenen EU-Programmen notwendig. "Wir müssen daher alles unternehmen, damit wir bei der künftigen Gestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik den erfolgreichen österreichischen Weg weitergehen können. Arbeiten wir daher gemeinsam für vernünftige Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft", richtet Prinz seinen Appell auch an die anderen Fraktionen.

Österreichs Bauern erbringen für die Gesellschaft eine Vielzahl an Leistungen. Dazu gehören die Bereitstellung qualitativ hochwertiger Lebensmittel, die Pflege der Kulturlandschaft und der Ausbau erneuerbarer Energie. "Eine der zentralen Aufgaben der Landwirtschaft ist und bleibt aber die Bereitstellung hochwertiger Lebensmittel zu leistbaren Preisen. In Zeiten hoher Nachfrage, sich ständig verändernder klimatischer Bedingungen und unberechenbarer Märkte stellt das eine große Herausforderung für die Landwirtschaft darf", betont Prinz.

Die Landwirtschaft ist ein wesentlicher Investor im ländlichen Raum. "Die Bauern legen ihr Einkommen nicht auf die Bank, sondern investieren in ihre Betriebe. Jeder Euro, der als Investitionsförderung in die Höfe geht, geht in Folge siebenmal in die Wirtschaft", verweist Prinz auf die Absicherung von tausenden Arbeitsplätze. Durch diese Investitionen werden mehr als 140 Millionen Euro an Mehrwertsteuer für den Staat lukriert. In Summe sind in vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbereichen rund 550.000 Personen beschäftigt, dankt der ÖVP-Abgeordnete besonders auch den über 100.000 Nebenerwerbsbauern. "Sie tragen wesentlich dazu bei, dass die Kulturlandschaft gepflegt wird und somit die Landschaft und das Erscheinungsbild Österreichs erhalten bleiben", so Prinz. (Schluss)

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