BZÖ-Widmann: Gemeinsam eine Lösung bei den Studiengebühren diskutieren!

Stillstand kostet unseren Kindern die Zukunft!

Wien (OTS) - Das Wissenschaftsbudget entzaubert zeige, dass von
der Uni-Milliarde und der angekündigten Bildungsoffensive "nur Peanuts übrig geblieben sind", erklärte BZÖ-Wissenschaftssprecher Abg. Mag. Rainer Widmann in seinem Debattenbeitrag. Die ohnedies geringen "Offensivmittel" für die Universitäten etwa würden für die Aufrechterhaltung des Normalbetriebs gebraucht. Wegen dieser massiven Geldnot hat Widmann die Wissenschaftssprecher aller Fraktionen eingeladen, "gemeinsam eine Lösung des Problems der Studiengebühren zu diskutieren."

Die groß versprochenen Offensivmittel bringen eine Steigerung von 1,75 Prozent für das Uni-Budget - "am Papier!", wie Widmann betonte. Real sei dies sogar ein Minus für das Uni-Budget. Umso begrüßenswerter ist für Widmann, dass in der Frage der Studiengebühren mit sozial gestaffelten Beihilfen quer durch alle Parteien ein "Umdenkprozess für eine gute Lösung im Gange ist". Deshalb und wegen des VfGH-Urteils zu den Studiengebühren habe er alle Wissenschaftssprecher eingeladen, eine gemeinsame und gangbare Lösung zu entwickeln. Entscheidend dabei müsse aber sein, dass zuerst geordnete Verhältnisse für österreichische Studenten geschaffen werden und dann für die rund 60.000 "Einpendler" aus dem Ausland.

Das vom Wissenschaftsminister vorgestellte Budget biete diese Lösung nicht. "Sie fahren die Zukunft zurück! Sie fahren mit Vollgas in die Vergangenheit!", so Widmann in Richtung Töchterle. Wie es besser gemacht werden kann zeige Deutschland, wo trotz Schuldenbremse 12 Mrd. Euro zusätzlich für Forschung und Wissenschaft eingeplant wurden.

Neben einer ausreichenden Finanzierung des Hochschulbetriebs mahnte Widmann auch: "Wir brauchen bessere Karrierechancen für Wissenschafter, damit sie bei uns bleiben und die nötigen Rahmenbedingungen, dass exzellente Professoren nach Österreich kommen!" Dazu sei aber auch ein modernes Dienstrecht nötig.

Der derzeitige Stillstand im Forschungs- und Wissenschaftsbereich sei allerdings ausgesprochen gefährlich. "Dieser Stillstand kostet unseren Kindern die Zukunft!", warnte der BZÖ-Wissenschaftssprecher.

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