Gahr: Wahlfreiheit statt verpflichtender Ganztagsschule

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Das Bildungsbudget wird 2012 höher sein als 2011 und insgesamt das höchste der Zweiten Republik. "Investition in die Bildung bedeutet auch immer Investition in die Zukunft unserer Jugend, und daher ist die Steigerung sehr zu begrüßen. Die Schwerpunkte in der Bildungspolitik sind mit dem Ausbau der Neuen Mittelschule und der Senkung der Klassenschülerzahlen auf 25 richtig gesetzt, da diese Maßnahmen mehr Qualität in den Schulen bedeuten", sagte ÖVP-Abg. Hermann Gahr heute, Donnerstag, im Plenum des Nationalrates.

Gerade die in Umsetzung stehende Neue Mittelschule bringe Schwung und Herausforderungen im Bildungssystem. Bis zum Schuljahr 2015/2016 sind alle Schulen in Österreich beim Modell dabei. Durch zusätzliche Wochenstunden ist es möglich, mehr auf die Schülerinnen und Schüler einzugehen und die soziale Kompetenz zu fördern. Gahr: "Die ÖVP bekennt sich zum Ausbau der Tagesbetreuung und zu Maßnahmen, die Integration fördern."

Was die Intention der Bildungsministerin in Richtung Ganztagsschule angeht, gibt sich Gahr, Mitglied im Unterrichtsaussausschuss, jedoch skeptisch: "Entscheidend ist die Wahlfreiheit für die Eltern, aber auch die Verantwortung der Gesellschaft. Natürlich braucht es für die Vereinbarung von Familie und Beruf entsprechende Nachmittagsbetreuung, diese kann jedoch nicht verpflichtend sein. Die Werbetour der SPÖ für die Ganztagsschule geht deshalb in die falsche Richtung", schließt Gahr.
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