Nationalrat - Riepl: "Sind in Sachen Bildungsreform hervorragend unterwegs"

Muttonen: "Jugendliche solange wie möglich in Bildung und Ausbildung halten"

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Nationalratsabgeordneter Franz Riepl unterstrich heute, Donnerstag, im Nationalrat, dass die Bundesregierung in Sachen Bildungsreform hervorragend unterwegs sei. "Was in den letzten Jahren unter Bildungsministerin Claudia Schmied alles erreicht wurde, wäre vor zehn Jahren noch undenkbar gewesen", betonte Riepl. Nationalratsabgeordnete Christine Muttonen forderte in Rahmen der Debatte, dass die Quote der Schulabbrecher weiter gesenkt werden müsse. ****

Vor zehn Jahren wäre das meiste von dem, was heute in der Bildung bereits umgesetzt oder auf den Weg gebracht wurde, noch als Utopie abgetan worden, etwa "dass wir die Kindergärten heute als wichtige Bildungseinrichtungen betrachten, dass es Frühkindförderungen gibt oder die Modularisierung der Oberstufe ansteht. Wir kommen bei der Bildungsreform gut voran und das ist vor allem der Verdienst von Ministerin Claudia Schmied", betonte Riepl. Eine wichtige Maßnahme, die als nächstes anstehe, sei die Möglichkeit, Bildungsabschlüsse kostenlos nachzuholen. Hier regte Riepl an, die Berufsschulen noch stärker einzubinden.

Auch Nationalratsabgeordnete Christine Muttonen betonte, dass es bei der Bildung ein "engagiertes und ambitioniertes Programm" gebe. Sie unterstrich die Bedeutung von Bildung und Ausbildung für den späteren Lebensweg und forderte, die Zahl der Schulabbrecher weiter zu reduzieren. "Jeder siebte Europäer verlässt das Bildungssystem ohne Abschluss. Und wir wissen, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Bildungsniveau und Armutsrisiko gibt", so Muttonen. Die Schulabbrecherquote sei in Österreich mit etwa acht Prozent zwar vergleichsweise niedrig. "Aber auch dieser Wert ist noch zu hoch. Wir müssen Jugendliche solange wie möglich in Bildung und Ausbildung halten", appellierte Muttonen. Ein wichtiges Projekt sei in diesem Zusammenhang die verbesserte Berufsorientierung und -beratung, die in der Neuen Mittelschule schon angewendet wird. "Damit erleichtern wir den Einstieg in den Arbeitsmarkt für die Jugendlichen erheblich." (Schluss) sc/bj

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