Der Vorstand der Kunsthalle Wien bestätigt den Artikel in News vom 17.11.11

Wien (OTS) - Im Mai 2011 wurde ein umfangreicher Datendiebstahl,
der auch private Daten von Mitarbeitern betraf, in der Kunsthalle Wien gegen Unbekannt angezeigt. Die Anzeige wurde aufgrund der vorliegenden Beweislage auf den Abgeordneten Zinggl als Beschuldigten ausgedehnt. Seit September 2011 liegt der Justizministerin ein Antrag der Staatsanwaltschaft Wien auf Aufhebung der Immunität des Abgeordneten Zinggl vor, um die Strafverfolgung des Abgeordneten Zinggl möglich zu machen. Es ist - wie News berichtet - richtig, dass dieser Antrag bislang nicht dem Immunitätsausschuss vorgelegt wurde. Damit ist jedoch in Kürze zu rechnen. Die Anzeige gegen Abgeordneten Zinggl lautet:

  • Widerrechtlicher Zugriff auf ein Computersystem § 118a StGB,
  • Verletzung des Telekommunikationsgeheimnisses § 119 StGB,
  • Missbräuchliches Abfangen von Daten § 119a StGB,
  • Auskundschaftung eines Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisses § 123 StGB,
  • Missbrauch von Computerprogrammen oder Zugangsdaten § 126c StGB,
  • Datenverwendung in Gewinn- oder Schädigungsabsicht § 51 DSG.

Frau Mag. Gheneff, die Anwältin der Kunsthalle Wien führt kurz aus:

"Aufgrund der bisher vorliegenden Beweismittel besteht der dringende Verdacht, dass sich in der Wohnung des Nationalratsabgeordneten Zinggl und auf dessen Computer Gegenstände und Spuren befinden, die für die Ermittlungen von Bedeutung sind. Dieser begründete Verdacht besteht insbesondere aufgrund des offenbar unbeabsichtigt versandten E-Mails von dessen Computer aus dessen Wohnung."

In diesem Zusammenhang erscheint Frau Mag. Gheneff auch eine Durchsuchung der Räumlichkeiten des Abgeordneten Zinggl unumgänglich.

Für den Vorstand der Kunsthalle Wien: Mag. Thomas Häusle, Präsident

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