NÖ Wohnbaugeld: Sauberes Geld der NÖ Häuslbauer wird verscherbelt

Krismer: Schuldenjongleur Sobotka verkauft NiederösterreicherInnen an Finanzhaie

St. Pölten (OTS) - In der heutigen Landtagssitzung will VP-Schuldenjongleur Wolfgang Sobotka im NÖ Landtag den Verkauf von Wohnbaudarlehen beschließen lassen.
Mit diesem neuen skandalösen Finanzdeal will sich Sobotka aus seinem Spekulationsdesaster retten. "Mehrere seiner ,Geschäfte' mit den Finanzhaien aus aller Welt sind schiefgegangen und jetzt reichen ihm die monatlichen Darlehensrückzahlungen der Häuslbauer nicht mehr, sondern er braucht viel Geld auf einmal, weil er seinen Schuldenberg sonst nicht mehr in den Griff bekommt. Er verkauft die Darlehen mit der guten Bonität der NÖ Häuselbauer, um seine Finanzlöcher zu stopfen! Und er greift die sicheren Einnahmen der Zukunft fürs Land an und wirft sie in den Rachen des Finanzmarktes, wo es in bedenklichen Geschäften versickert", erklärt die Grüne Finanzsprecherin Labg. Helga Krismer.
Für die Grüne Helga Krismer gibt es daher nur noch eine Alternative:
"Kapitän Sobotka soll endlich das sinkende Schiff verlassen, im Interesse der NiederösterreicherInnen. Die Menschen im Land brauchen das Geld - er aber verspekuliert es. Das muss ein Ende haben! Und wir sind nicht dafür zu haben, dass die NiederösterreicherInnen für Sobotkas Schuldenberg gerade stehen müssen. Geld für Wohnraumschaffung, Sanierungen, Wärmedämmungen, Kinderbetreuung, Bildung, etc. geht so flöten - das merkt man unter anderem schon jetzt: Förderungen fallen mäßig aus oder werden ganz gestrichen", erklärt die Grüne Landtagsabgeordnete.
Dass die SPÖ diesem neuen Deal von Sobotka zustimmen will, ist für die Grüne nur noch grotesk. "Worte und Taten passen bei der SPÖ oft nicht zusammen - das zeigt sich an diesem Beispiel wieder besonders eindrucksvoll. Sie tragen die ÖVP-Finanzpolitik mit", so erinnert Krismer daran, dass die SPÖ den ÖVP-Spekulationen mit Steuergeld im Landtag stets zugestimmt haben.
Die Grünen Niederösterreich sind seit Beginn der ÖVP-Spekulationsgeschäfte 2001 gegen diese Art der Finanzpolitik -und werden es weiter sein, "weil man mit Steuergeld nicht spekuliert", so Krismer abschließend.

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