Aubauer und Schittenhelm: Immer mehr Verantwortungsträger schließen sich unseren Forderungen an

Ist ein Ende der Zwangspensionen für Frauen nun schon bald in Sicht?

Wien (OTS) - "Seit Monaten weisen wir darauf hin: Viele Frauen wollen eben nicht mit 60 pensioniert werden. Viele Frauen verlieren durch die fünf Jahre frühere Zwangsensionierung fünf ihrer besten Einkommensjahre und bleiben dadurch auch mit einer niedrigeren Pension über. Daher fordern wir seit Monaten ein Ende aller Frauen-Zwangspensionierungen zum 60. Geburtstag. Nun schließen sich täglich mehr Verantwortungsträger unseren Forderungen an, wie heute wieder Sozialminister Hundstorfer. Für uns bedeutet dies: Lasst es uns angehen! Lassen wir den Worten endlich Taten folgen", erklären die Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes, Mag. Gertrude Aubauer, Seniorensprecherin der ÖVP und die Bundesleiterin der ÖVP-Frauen Dorothea Schittenhelm, die Frauensprecherin der ÖVP anlässlich der heutigen Aussagen des Sozialministers.

"Wenn wir den Frauen vier Jahre pro Kind, unabhängig vom Altersunterschied der Kinder, als pensionsbegründende Zeit anrechnen, dann kann eine raschere Anhebung des gesetzlichen Antrittsalters der Frauen sehr wohl diskutiert werden. So wird es zum wirklichen Vorteil für die Frauen", ergänzt Schittenhelm.

"Und mit dem Argument der vielen arbeitslosen Frauen 50plus braucht uns dabei erst gar keiner zu kommen! Seit Monaten rufen wir den Arbeitsminister auf: Schnüren Sie endlich ein Beschäftigungspaket 50plus - für Frauen und Männer! Wir müssen alle Menschen aktiv dabei unterstützen, bis zum gesetzlichen Pensionsantrittsalter und wenn man will auch darüber hinaus arbeiten zu können und zu dürfen", erklärt Aubauer zum zweiten Aspekt der Debatte.

Abschließend zeigen sich beide Frauenpolitikerinnen überzeugt:
"Unsere Initiative ist endlich in den Köpfen der Verantwortungsträger angekommen. Jetzt sind Nägel mit Köpfen zu machen - die Frauen brauchen eine rasche Umsetzung dieser Pläne!"

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