PRO-GE Frauen: Keine vorgezogene Angleichung des Frauen-Pensionsantrittsalters

Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek am PRO-GE Bundesfrauenvorstand

Wien (OTS/PRO-GE/ÖGB) - Die PRO-GE Frauen lehnen eine vorgezogene Angleichung des Frauen-Pensionsantrittsalters kategorisch ab. Sie unterstützen damit Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek im Kampf um Frauenrechte, die sich heute bei den PRO-GE Frauen gegen diese Einschnitte aussprach. Ein entsprechender Beschluss wurde heute im PRO-GE Bundesfrauenvorstand gefasst. ++++

Nach der derzeitigen Rechtslage soll ab 2019 das Pensionsalter für vorzeitige Alterspensionen und ab 2024 die reguläre Alterspensionsgrenze jährlich um 6 Monate erhöht werden, um das Antrittsalter der Frauen an das der Männer anzugleichen. Dies wurde 1992 in der Annahme festgeschrieben, dass der Gleichstellungsprozess bis dahin erfolgreich beendet ist. Fakt ist, dass dieser Gleichstellungsprozess bei weitem nicht abgeschlossen ist. Aus diesem Grund gibt es für die PRO-GE Frauen keine Veranlassung über eine vorzeitige Angleichung des Pensionsalters nachzudenken.

"Für uns kommt eine vorgezogene Angleichung des Pensionsantrittsalters nicht in Frage, weil dies die ohnehin existente Benachteiligung der Frauen in der Arbeitswelt verstärken würde. Bevor solche Überlegungen angestellt werden, sollten lieber die Benachteiligungen der Frauen während des Erwerbslebens angegangen werden", sagt die PRO-GE Bundesfrauenvorsitzende Renate Anderl anlässlich des PRO-GE Bundesfrauenvorstand am 17. November 2011.

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