Nationalrat - Stöger: Mit dem heurigen Gesundheitsbudget werden Meilensteine für die Gesundheitspolitik umgesetzt

Trotz Krise Leistungen im Gesundheitsbereich ausgebaut - ELGA wird Qualitätssprung und Einsparungen bringen

Wien (OTS/SK) - Mit dem Gesundheitsbudget für 2012 können wichtige Meilensteine der Gesundheitspolitik durchgesetzt werden, betonte Gesundheitsminister Alois Stöger heute, Donnerstag, im Nationalrat. "Wir haben es in Österreich geschafft, auch in der Krise Leistungen im Gesundheitsbereich auszubauen", bekräftigte Stöger. Mit der Sicherung der Gebietskrankenkassen werde auch künftig die beste Gesundheitsversorgung gesichert, Gesundheitsziele werden definiert und konsequent umgesetzt und mit der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) wird die Gesundheitsversorgung unter strengster Beachtung des Datenschutzes modernisiert. ****

Die erfolgreiche Sicherung der Gebietskrankenkassen ist das Instrument, mit dem eine bestmögliche Gesundheitsversorgung gesichert wird. "Mit diesem Instrument schaffen wir, dass die Menschen auch in Zukunft keine Angst zu haben brauchen, dass in Österreich alle Menschen Zugang zu höchster Gesundheitsversorgung haben", so Stöger. Die Sanierung ist ein wichtiger Erfolg dieser Regierung.

Im Budget für 2012 wurde sichergestellt, dass strategische Investitionen gesetzt werden. "Es geht darum, gemeinsam Gesundheitsziele zu definieren und die Politik konsequent daran auszurichten", betonte Stöger. Auch für den von Stöger initiierten begonnenen Kindergesundheitsdialog wurden in diesem Budget bereits erste Schritte umgesetzt. Das betrifft insbesondere zusätzliche Kinderimpfungen und die Versorgung von Kindern und Jugendlichen im Bereich der Psychotherapie und Jugendpsychiatrie. "Das ist Gesundheitspolitik, die nachhaltig ist, das ist Gesundheitspolitik, die bei den Kindern und Jugendlichen ankommt", unterstrich Stöger. Das gelte auch für Maßnahmen im Bereich Lebensmittelsicherheit, mit denen eine gute Ernährung in der Schule forciert wird.

Elektronischen Gesundheitsakte betonte Stöger: "Viele Menschen wissen gar nicht, welche Medikamente sie bekommen und können das dem Arzt nicht in einer qualitätsvollen Form mitteilen." Auch wissen die Patienten oft nicht, welche Behandlungen für sie schon durchgeführt wurden. "Die Ärztinnen und Ärzte haben ein Recht darauf, mit guter Information weiterzuarbeiten", bekräftigte Stöger. Diese Qualität müsse sichergestellt werden. Das leiste die ELGA. "Damit können wir die Qualität der medizinischen Versorgung in Österreich entscheidend ausbauen", so der Gesundheitsminister. Durch diese Effizienzverbesserung werde es im vollen Betrieb etwa 129 Millionen Euro Einsparungen geben. (Schluss) pep/bj

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