Grüne für Ökologisierung des NÖ Kanalgesetzes - Antrag von ÖVP, SPÖ und FPÖ abgelehnt

Krismer: Höhere Gebühren nach Wärmedämmung sind falsches Signal

St. Pölten (OTS) - Die Obfrau des Grünen Gemeindevertreterverbands, Helga Krismer, erhält derzeit viele Zuschriften von Menschen aus Niederösterreichs, die zu Recht, erbost sind, dass sie höhere Kanalgebühren bezahlen, nachdem sie ihr Eigenheim im Sinne der Energieeffizienz gedämmt haben.
"Laut aktuellem Gesetz bedeutet eine größere Gebäudefläche, die sich unter anderem durch Wärmedämmung ergeben kann, auch mehr Gebühren. Das kann aber nicht so bleiben. Es kann nicht sein, dass energiesparende Baumaßnahmen "in den Kanal münden", so Krismer, die deswegen als Landtagsabgeordnete der Grünen in der heutigen Landtagssitzung einen Antrag zur Gesetzesänderung eingebracht hat. "Die Änderung ist nicht schwierig: Es braucht einfach weitere Ausnahmebestimmung für die Berechnungsgrundlage bei nachträglich gedämmten Gebäuden. Diese Ökologisierung des NÖ Kanalgesetzes ist gemäß Energiefahrplan und Klimaschutzprogramm unverzichtbar", erklärt die Grüne.
Ihr Antrag wurde soeben von ÖVP, SPÖ und FPÖ abgelehnt.
"Damit bestrafen ÖVP, SPÖ und FPÖ all jene, die ihr Eigenheim energieeffizienter gestaltet haben bzw. gestalten wollen. Insbesondere die FPÖ, die immer gegen Gebührenerhöhungen wettert, hat heute ihr wahres Gesicht gezeigt", so die Landtagsabgeordnete Helga Krismer.

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