FPÖ-Neubauer: Staatsbürgerschaft für Südtiroler - ein Gebot der Stunde

Wien (OTS) - Mit großer Aufmerksamkeit hat der freiheitliche Südtirol-Sprecher NAbg. Werner Neubauer die Position der Repräsentanten der Südtiroler Volkspartei (SVP), die gestern im Rahmen eines freundschaftlichen Besuches in Wien auch zu Gast bei Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache waren, nämlich die Forderung nach Verleihung eines österreichischen Passes für Südtiroler aufgenommen.

"Es ist erfreulich, dass dieses Thema, das eine freiheitliche Herzensangelegenheit darstellt, nun auch bei der ÖVP offenbar positive Aufnahme finden könnte", so Neubauer vorsichtig optimistisch. Nun müssten diesen Aussagen aber natürlich auch konkrete Taten folgen. "Wenn es, was wir freiheitliche uns wünschen würden, zum Themenkomplex Südtirol eine möglichst breite Ebene geben soll, dann ist es unumgänglich, endlich eine Terminfindung für die nächste Sitzung des Südtirol-Unterausschusses voranzutreiben", forderte Neubauer.

Themen zur Behandlung gebe es ja mittlerweile deren viele. Aktuell sei also die Frage der Zuerkennung der Doppelten Staatsbürgerschaft mit den Rechtsexperten Dr. Zeller und Dr. Obwexer zu beraten, die weitere Entwicklung hinsichtlich einer Behandlung der faschistischen Denkmäler in Südtirol, aber auch über die Sinnhaftigkeit einer Verankerung der Schutzmachtfunktion in der österreichischen Verfassung, sollten Gegenstand künftiger Diskussionen und Beschlüsse sein. "Darüber hinaus müssten Vertreter jener Bürgerinitiative "Staatsbürgerschaft für Südtiroler" beigezogen werden, die immerhin 22.000 Unterschriften für die Verleihung einer doppelten Staatsbürgerschaft gesammelt hatten", so Neubauer abschließend.

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