Schülerunion zur Baustelle Zentralmatura

Mathematik-Reifeprüfung im Schuljahr 2013/14 ist Versuch an Schülern

Wien, 17. November 2011 (OTS) - Die Österreichische Schülerunion unterstreicht die Forderung der Schulpartner, die neue Reifeprüfung im Unterrichtsfach Mathematik nicht im Schuljahr 2013/14 zu starten. ****

"Derzeit würde der erste Durchgang ein Testlauf auf Kosten der Schüler sein", kritisiert Jim Lefebre, Bundesobmann der Schülerunion. "Selbstverständlich werden wir das mit geballter Kraft verhindern und die Schulpartner in allen Belangen unterstützen", bekräftigt er weiter.

BM Schmied hat im Oktober 2008 angekündigt, dass Lehrplan und Schulbücher der neuen Matura angepasst werden, wenn der erste Jahrgang, für den die Zentralmatura gilt, in die neunte Schulstufe kommt. "Sie verfehlt somit ihr eigenes Ziel und setzt die Karriere von vielen jungen Menschen auf Spiel", kommentiert Conny Kolmann, Bundesschulsprecherin, die Aussendung.

"Die Schülerunion fordert daher eine solide Vorbereitung aller Beteiligten und der Unterrichtsmaterialien, vor dem ersten Jahrgang, der vier Jahre später zur neuen Matura im Unterrichtsfach Mathematik antreten soll", sagt Lefebre.

Die Schülerunion ist die größte Organisation für Österreichs Schüler. Über 30.000 Mitglieder vernetzen sich, um die Anliegen in ihren Schulen durchzusetzen. Schul- und länderübergreifende Forderungen bringt die Schülerunion dann in der Landes- bzw. Bundesschülervertretung (BSV) ein. 23 von 29 Schülerunions-Mandate in der BSV beweisen, dass 80 Prozent der Schüler hinter den Vorstellungen der Schülerunion stehen.

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