Otto-Mauer-Preis 2011 geht an Kamen Stoyanov

In Wien lebender bulgarischer Künstler überzeugte Jury mit breitgefächerten Themen und deren "medial vielschichtiger ästhetischer Umsetzung"

Wien, 17.11.11 (KAP) Der "Msgr. Otto Mauer Preis" 2011, die wichtigste österreichische Auszeichnung für das Werk junger Kunstschaffender, geht an Kamen Stoyanov. Die Jury des Otto-Mauer-Fonds zeichnet den in Wien lebenden bulgarischen Künstler für seine breitgefächerte Themenwahl und deren "medial vielschichtiger ästhetischer Umsetzung" aus und würdigte auch die kontinuierliche "kritische Beschäftigung mit dem Betriebssystem Kunst" im Werk Stoyanovs.

Der Grazer Bischof Egon Kapellari wird den mit 11.000 Euro dotierten Preis am Mittwoch, 30. November, um 19.30 Uhr in den Festräumen des Wiener Erzbischöflichen Palais an Kamen Stoyanov überreichen, teilte der Otto-Mauer-Fonds am Donnerstag mit.

Vom 4. Dezember bis 15. Jänner 2012 sind ausgewählte Arbeiten im Rahmen der Ausstellung "Kamen Stoyanov: Impossible Stories" im "JesuitenFoyer" in der Wiener Bäckerstraße 18 zu sehen. Eröffnet wird die kleine Werkschau am Freitag, 2. Dezember, um 19.30 Uhr bei freiem Eintritt.

Der Otto-Mauer-Fonds der Erzdiözese Wien verleiht den gleichnamigen Preis für bildende Kunst zum bereits 31. Mal jeweils für das Gesamtwerk eines Künstlers unter 40 Jahren. Der Fonds hat es sich zur Aufgabe gemacht, den vom legendären Künstlerpriester und Mäzen Monsignore Otto Mauer gepflegten Dialog zwischen Kirche, Kunst und Wissenschaft lebendig zu halten. Unter den seit 1981 ausgezeichneten Künstlern finden sich heute bestens bekannte Namen wie Erwin Wurm (1984), Franz West (1986), Brigitte Kowanz (1989) oder Dorit Margreiter (2002).

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