FPÖ/AUF-Herbert: Null-Lohn-Runde für den Öffentlichen Dienst ist unsozial

Wien (OTS) - "Die Forderung des Vorsitzenden des Staatsschulden-Ausschusses Felderer hinsichtlich einer Null-Lohn-Runde für den Öffentlichen Dienst ist nicht nur sozial ungerecht sondern auch völlig inakzeptabel und daher entschieden abzulehnen", stellte heute der Bundesvorsitzende der AUF und freiheitliche Bereichssprecher für den Öffentlichen Dienst, NAbg. Werner Herbert fest.

Es sei nicht einzusehen, warum die Bediensteten im Öffentlichen Dienst einen Reallohnverlust hinnehmen müssten, nur weil SPÖ und ÖVP den Staat in den vergangenen Jahren nieder gewirtschaftet hätten. Auch Beamte hätte Familien zu versorgen und die erst kürzlich erfolgten drastischen Erhöhungen der ORF-Gebühren oder der Parkgebühren würden für sie ebenso gelten wie für andere Berufstätige auch, stellte Herbert fest. Außerdem gebe es genügend andere staatliche Einsparungspotentiale wie beispielsweise im Bereich der staatlichen Förderungen, wo mit rund 15 Milliarden Euro pro Jahr doppelt so viele Geldmittel zur Auszahlung kämen als im europäischen Durchschnitt, so Herbert.

"Ich sehe daher die Forderung des Herrn Felderer nicht nur als Ungerechtigkeit gegenüber einer wichtigen Berufsgruppe, zu der beispielsweise auch die Exekutive, die Heeresbediensteten oder auch die Richter und Staatsanwälte gehören, sondern
auch als populistische Aussage im Dienste einer Bundesregierung, die sich derzeit krampfhaft bemüht von ihren eigenen Versagen abzulenken und damit - nach den beiden letzten Lohnerhöhungen, die ohnedies im Minimalbereich und damit unter der Inflationsabgeltung lagen - einmal mehr den Öffentlichen Dienst im Stich lässt", so Herbert abschließend.

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