vida-Verhandlungserfolg für 40.000 Beschäftigte: 3,6 Prozent mehr Lohn für ReinigerInnen

Großteils Frauen in der Branche: Besonderer Erfolg für die niedrigen Lohngruppen

Wien (OTS/vida/ÖGB) - In der dritten Verhandlungsrunde hat die Gewerkschaft vida einen Verhandlungserfolg für die rund 40.000 Beschäftigten in der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung erzielt: Die Löhne steigen ab 1. Jänner 2012 um 27 Cent pro Stunde in allen Lohngruppen, dadurch erhöht sich der Mindestmonatslohn auf 1.349,23 Euro. Das bedeutet für die untersten Lohngruppen eine Erhöhung um 3,6 Prozent. +++

"Die Beschäftigten im Reinigungsgewerbe haben sich diese kräftige Lohnerhöhung verdient", kommentiert Rudolf Kaske, Vorsitzender der Gewerkschaft vida, den Abschluss. Die Trennungszulage, das Zehrgeld und die Lehrlingsentschädigung steigen um jeweils vier Prozent. Der erneute Vorstoß der Arbeitgeberseite, verschiedene Zulagen zu streichen oder gegen Lohn abzutauschen, konnte von der Gewerkschaft vida erfolgreich abgewendet werden.

"Sauberkeit hat ihren Wert, meine Arbeit ihren Preis", so lautete das Motto der diesjährigen KV-Verhandlungen in der Reinigungsbranche. Noch wenige Stunden vor Beginn der dritten und letzten Verhandlungsrunde wurde dem vida-Verhandlungsteam bei einer gut besuchten BetriebsrätInnenkonferenz der Rücken gestärkt.

ArbeitnehmerInnen in der Reinigung bilden eine der großen Berufsgruppen im Dienstleistungssektor - unter den Beschäftigten und vor allem in den niedrigen Lohngruppen sind 75 Prozent der Beschäftigten Frauen - viele auch ArbeitnehmerInnen mit Migrationshintergrund. "Umso wichtiger und richtiger war unsere Entscheidung als Verhandlungsteam, gerade diese niedrigen Lohngruppen besonders hervorzustreichen", erklärt der zuständige vida-Fachsekretär Michael Haim abschließend.

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