Wehsely: Neue Angiografie-Anlage im Krankenhaus Hietzing

Wien (OTS) - Im Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel ist seit kurzem eine neue Angiografie-Anlage im Einsatz. Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely unterstrich gestern im Rahmen der Eröffnung: "Das höchste Prinzip in den Spitälern der Stadt Wien ist die Menschlichkeit und die Orientierung an den Bedürfnissen der PatientInnen. Dafür braucht es aber auch die notwendige und aktuelle Medizintechnik, damit unsere hervorragend ausgebildeten MitarbeiterInnen ihre Arbeit im Dienste der Wienerinnen und Wiener erfüllen können." Die neue Anlage wird für so genannte "Knopflochtechnik"-Eingriffe im Inneren des Körpers - wie etwa die Wiedereröffnung von Gefäßverschlüssen oder die Behandlung der Bauchschlagader - eingesetzt. Der Vorteil für PatientInnen ist ein kurzer Spitalsaufenthalt und somit eine rasche Genesung nach dem Eingriff. "Wo bisher aufwendige Operationen nötig waren, können bestimmte Eingriffe nun in einem Bruchteil der Zeit und ohne die Belastung einer Vollnarkose durchgeführt werden", so der Vorstand der Radiologie, Univ.-Doz. Dr. Thomas Rand. Mehr als 3.000 PatientInnen können jährlich im Krankenhaus Hietzing in diesem Rahmen untersucht und versorgt werden. Die Gesamtkosten für die moderne Anlage belaufen sich auf rund 1,3 Millionen Euro. ****

Als Behandlungsmethode eingesetzt, kommt die Angiographie vorwiegend PatientInnen mit Durchblutungsstörungen zugute, wie sie vor allem bei Diabetikern bestehen, weiters werden aber auch PatientInnen mit chronischen Schmerzzuständen behandelt oder bestimmte Krebsbehandlungen durchgeführt.

Eine seltenere aber umso akutere Situation ist die des Aortenrisses. Die MitarbeiterInnen des Krankenhauses Hietzing führen jährlich rund 70 bis 80 hochspezialisierte Aorteneingriffe durch. Der Aortenriss wird mittels spezieller für die Körperschlagader entwickelter Stents behandelt. Dabei werden Sonden bildgesteuert an den jeweiligen Zielort im Körper geführt. Dort angekommen wird die Gefäßstütze an die Gefäßwand gedrückt, um es dauerhaft offen zu halten.

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