Karas listet gewichtige VP-Schwachstellen auf

Wien (OTS) - "Die Bedingungen, die Othmar Karas gestern öffentlich machte, um ÖVP-Cef von Wien zu werden" so Karl Newole, Klubvorsitzender der Liste unabhängiger Bürger 'Wir im Ersten', "zeigen wieder eines klar:
Die ÖVP ist Meisterin in der Auflistung der eigenen Schwachstellen, aber unfähig, sie zu beseitigen."

Karas forderte laut Standard neben einem "vollen Durchgriffsrecht bei der Personalauswahl" auch eine "Direktmitgliedschaft zur Wiener Partei, ohne dass jemand gleich der ÖVP beitritt" und pochte "auf eine politische Funktion in der Wiener Stadtregierung" in Form eines "nicht amtsführenden Stadtrats".

"Man stelle sich", so Newole, "das einmal bei der SPÖ oder auch der FPÖ vor, dass deren Führungskandidaten über Medien Bedingungen nennen, unter denen sie bereit wären, ihre jeweilige Partei zu leiten." Wenig verständlich sei auch, wieso jemand zwar Parteimitglied in Wien sein solle, sich aber sozusagen genieren können dürfe, gleichzeitg der ÖVP anzugehören. "In Wien ÖVP und auf Republiksebene FPÖ: Ist das die Lösung?", fragt Newole.

"Geradezu ein Ruf aus der Steinzeit", so der Klubvorsitzende von 'Wir im Ersten', "ist die Forderung des Europaabgeordneten, in Wien die Rolle eines 'Weißen Elefanten' in Gestalt eines "nicht amtsführenden Stadtrats" innehaben zu wollen. In Zeiten milliardenschwerer jährlicher 'Schuldenbremsen' sind diese Ornament-Funktionen vielmehr blitzschnell und ersatzlos aufzulösen."

"Wenn überhaupt", so Newole, "soll Karas in Personalunion die Bezirksvorstehung im Ersten übernehmen und dort die zahlreichen nicht eingelösten Versprechen von Ursula Stenzel umsetzen. Sie könnte sich dann ihrerseits ganz ihrem erst wenige Wochen alten Vorschlag einer Neugründung der Wiener ÖVP widmen".

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