GPA-djp: Mangelnde Wertschätzung der Handelsangestellten durch die Arbeitgeber

Völlig unseriöses Gehaltsangebot trotz erfolgreicher Unternehmensergebnisse

Wien (OTS/GPA-djp) - Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 520.000 Angestellten und Lehrlinge im Handel wurden heute in den Abendstunden sehr zum Ärger der BetriebsrätInnen ohne Ergebnis unterbrochen. "Die Gehaltserhöhung, die uns angeboten wurde, ist auf Grund der guten Unternehmensergebnisse absolut inakzeptabel", berichten die Chefverhandler der ArbeitnehmerInnen, der Vorsitzende des Wirtschaftsbereichs Handel in der GPA-djp, Franz Georg Brantner, und GPA-djp-Wirtschaftsbereichssekretär Manfred Wolf.

"Die heute angebotenen 2,9 Prozent sind nicht mehr als die Inflationsrate. Das ist nichts anderes als mangelnde Wertschätzung der Handelsangestellten und Lehrlinge, die ihren Anteil am Erfolg des Handels durch ihre Leistung verdient haben. Die VerhandlerInnen der Arbeitgeberseite nehmen offenbar den Auftrag nicht ernst, den wir von den Angestellten bekommen haben: ein Einkommen zu fordern, mit dem sie auskommen", so Brantner und Wolf: "Das bedeutet: kein Abschluss unter 4 Prozent."

Die betriebsrätlichen und gewerkschaftlichen VerhandlerInnen haben am Nachmittag der Arbeitgeberseite 30.000 Unterschriften von Angestellten aus Handelsunternehmen mit den klaren Forderungen nach einem deutlichen Gehaltsplus übergeben. Die Unterschriftenaktion wird in den nächsten Tagen an öffentlichen Plätzen und in zahlreichen Handelsbetrieben fortgesetzt.

Die GPA-djp wird morgen über weitere Protestmaßnahmen informieren.

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