Nationalrat - Wurm zu Budget: Mehr Sorgsamkeit beim Gender-Budgeting gefordert

SPÖ-Frauensprecherin regt Spezialausbildung von Polizeibeamten für Umgang mit Kindern an

Wien (OTS/SK) - Frauensprecherin Gisela Wurm unterstrich heute, Mittwoch, im Nationalrat die Bedeutung des sogenannten Gender-Budgeting. "Bis 2013 muss das Gender-Budgeting in jedem Ressort Einzug gehalten haben. Bis dahin gibt es noch einiges zu tun", so Wurm, die sich außerdem für eine Spezialausbildung von Polizeibeamten für den Umgang mit Kindern ausspricht. ****

Alle Posten eines Budgets müssen in Zukunft geschlechterneutral eingesetzt und sozusagen auf "Frauenverträglichkeit" überprüft werden, erläuterte Wurm. Sie fordert: "Beim Gender-Budgeting brauchen wir noch mehr Sorgsamkeit", um mehr Gerechtigkeit zu erlangen.

Die Frauensprecherin betonte außerdem die Wichtigkeit von Interventionszentren, die Frauen und Kindern, die Opfer von häuslicher Gewalt geworden sind, zur Seite stehen. Hier leiste auch das Innenministerium einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung. Wurm lobte außerdem die gute Zusammenarbeit zwischen der Exekutive und den Gewaltschutzzentren, regte aber an, Polizeibeamten für diese Arbeit eine Spezialausbildung zukommen zu lassen. "Kinder werden oft Opfer von häuslicher Gewalt. Man muss ihnen die Angst und die Scheu nehmen, auszusagen", so Wurm. (Schluss) sc/up

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