LAbg. Trettenbrein: Weise haltlose Vorwürfe der Grünen zurück

600 betreubare Wohnungen bis 2014

Klagenfurt (OTS) - Verärgert zeigt sich der FPK Sozialsprecher LAbg. Harald Trettenbrein über die Kritik von LAbg. Barbara Lesjak, wonach mit Einführung der Zuzahlungspflicht für Angehörige, besonders Frauen belastet würden: "Entweder hat Lesjak die Entwicklung der letzten Jahre in Kärnten verschlafen, oder ist sie einfach falsch informiert. Im Bereich der Pflege gilt bei der Versorgung von Pflegebedürftigen der Grundsatz mobil vor ambulant vor stationär. Die Menschen wollen so lange wie möglich zu Hause bleiben", erklärte Trettenbrein. Das Land Kärnten investiere rund 40 Millionen Euro in die mobile Pflege, welche in ganz Kärnten die Voraussetzung schafft, das pflegebedürftige Menschen in ihrer vertrauten Umgebung verbleiben können.

Daran habe sich die Sozialpolitik von LR Mag. Christian Ragger orientiert und andere Wahlmöglichkeiten als nur den Eintritt in ein Heim geschaffen. Ergänzende neu geschaffene Elemente sind Tagesstätten, betreubare Wohneinheiten, kleine Pflegestätten (alternative Lebensräume) am Land sowie die Möglichkeit von kurzfristigen rehabilitativen Aufenthalten in Pflegeheimen (Übergangspflege). Angebote der öffentlichen Hand müssen laut Trettenbrein das Prinzip möglichster Selbstständigkeit für Pflegebedürftige verfolgen. Wer Pflege braucht, der soll entsprechende Angebote bekommen, um so lange wie möglich in seiner gewohnten Umgebung und im Kreise seiner Familie verleiben zu können. Dies gilt auch im Bereich der Behindertenhilfe. Hier sollen ebenso die mobilen Angebote gestärkt werden und Menschen mit Behinderung länger bei ihren Familien bleiben.

"Im Hinblick auf die Situation der Mobilen Dienste, sollte sich Lesjak genauer informieren, dann wüsste sie, dass die Anbieter der Mobilen Dienste so hohe Stundenkontingente haben, dass diese gar nicht voll ausgelastet sind", so Trettenbrein abschließend.

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