VP-Leeb: Neuordnung der Kunsthalle muss mit verschleierter Gesellschafterstruktur aufräumen

Stadt Wien und nicht neugegründeter Verein muss Gesellschafter der Kunsthalle und KÖR werden

Wien (OTS) - Was für die Wiener Festwochen gilt, muss auch für andere Kulturinstitutionen der Stadt Wien gelten, die mit Millionenbeträgen aus Steuergeldern subventioniert werden. Bei den Wiener Festwochen ist die Stadt Wien Gesellschafter der G.m.b.H. Warum bei einer neu gegründeten Kunsthalle G.m.b.H. und der Kunst im öffentlichen Raum G.m.b.H. eine andere Konstruktion zum Einsatz kommen sollte, bleibt im Dunklen.

"Wie die vergangenen Monate bewiesen haben, mahlen die Mühlen diesbezüglich in Wien sehr langsam und es steht zu befürchten, dass die nunmehrig geplanten Änderungen rund um die KÖR und die Kunsthalle wieder nur ein unbefriedigendes Flickwerk undurchsichtiger Konstruktionen und Verflechtungen bleiben. Dass nicht die Stadt Wien, sondern wieder ein privaten Verein, Gesellschafter der G.m.b.H.s sein soll, ist jedenfalls nicht akzeptabel", so ÖVP Wien Kultursprecherin LAbg. Isabella Leeb in einer Reaktion auf die über von Klaus Werner-Lobo angekündigte Strukturreform.

Selbstverständlich sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KÖR und der Kunsthalle, die sich nichts zu Schulden kommen haben lassen, ohne wenn und aber in die Neue Gesellschaft zu übernehmen, um eine reibungslose Weiterführung der Institutionen zu gewähren. Für Gerald Matt und den Vorstand der bisherigen Kunsthalle gilt dies selbstverständlich nicht. Wenn der Grüne Kultursprecher Werner-Lobo nun meint, dass bei Missbrauch von Steuergeldern, auch ohne strafrechtliche Tatbestände, von der Politik die Notbremse gezogen werden muss, dann stellt sich die Frage, warum in Sachen Kunsthalle, diese erst nach dem eigentlichen Unfall betätigt wird.

"Der Karren wurde schon längst gegen die Wand gefahren. Es empfiehlt sich, diesen nicht zu reparieren, sondern sich ein komplett neues Gefährt zuzulegen. Eines, das der Stadt Wien direkt gehört und nicht wieder über dubiose Leasingkonstruktionen angeschafft wird", so Leeb abschließend.

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