VP-Sverak: Neubau darf kein Hausbesetzer-Eldorado werden

Wien (OTS) - "Nach der jüngsten beendeten Hausbesetzung in der Westbahnstraße ist nun zu hoffen, dass die Hausbesetzerszene den Bezirk nicht weiter strapaziert", so der Klubobmann der ÖVP Neubau, Daniel Sverak. Es könne nicht sein, dass durch die Besetzungswut einer kleinen Gruppe von selbsternannten Aktivisten im Bezirk es andauernd zu Belästigungen von Anrainerinnen und Anrainer kommt.

Leider habe etwa der grüne Gemeinderat Klaus Werner-Lobo die Besetzer mit offziellen Aussagen, wonach die Hausbesetzungen durchaus als Kulturaktion zu sehen sind, diese noch in ihren widerrechtlichen Aktivitäten unterstützt. "Hausbesetzer derart zu ermuntern, ist unverantwortlich", so Sverak wörtlich.

Hier müsste auch der grüne Bezirksvorsteher eine klare Aussage tätigen und sich von derartigen Unterstützungserklärungen distanzieren. Es wäre viel mehr Aufgabe der Bezirksvorstehung präventiv gegen solche Hausbesetzungen vorzugehen, etwa indem man gemeinsam mit der Baubehörde und mit den Hausbesitzern durch technische Absicherungsmaßnahmen von infrage kommenden Objekten weitere solcher Anschläge gegen das Eigentumsrecht und die Lebensqualität im Bezirk verhindert. Das wäre jedenfalls besser, als ständig die Polizeieinsätze zu kritisieren, die ja nicht schuld an der gehäuften Anwesenheit von Hausbesetzern im Bezirk hat.

"Offensichtlich habe sich in Neubau in den letzten Jahren eine Hausbesetzersubkultur herausgebildet, die derzeit für die Serie von Besetzungen verantwortlich ist", schloss Sverak.

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