NÖAAB-Obmann Sobotka: Wir brauchen einen Lohn nach Funktion

Rund 2.000 Funktionäre am 19. Arbeitnehmertag unterwegs

St. Pölten (OTS/nab ) - "Der NÖ Arbeitnehmertag zeigt die Kraft und Stärke des NÖAAB vor Ort in den Regionen, zeigt die hohe Motivation und Einsatzbereitschaft der Funktionäre und zeigt auf, wo den NÖ Arbeitnehmern der Schuh drückt. Wir nehmen uns Zeit, wir hören zu, wir gehen in die Tiefe - nur so können wir die Anliegen der Arbeitnehmer ansprechen, aufzeigen und auch umsetzen", betont NÖAAB-Obmann LH-Stv. Wolfgang Sobotka zum 19. NÖ Arbeitnehmertag. Rund 2.000 Funktionäre sind in allen Bezirken unterwegs und erreichen bei Verteilaktionen, Betriebsbesuchen oder Gesprächsrunden 25.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Der NÖAAB-Obmann stellt daher einen neuen und für die Zukunft zentralen Schwerpunkt des NÖAAB vor: "Wir brauchen einen Lohn nach Funktion und dazu eine Lohnkurve, die höher ansetzt, flacher verläuft und der geleisteten Arbeit besser entspricht. Jüngere Arbeitnehmer sollen mehr bekommen, die Lebensverdienstsumme aber gleich bleiben". Ein "Lohn nach Funktion" habe sich bewährt, wie die Beispiele NÖ Landesdienstrecht oder der Funktional-Kollektivvertrag der Bundesforste zeigen. Sobotka unterstützt auch jene Stimmen, die mehr Berechenbarkeit und Treffsicherheit im Pensionssystem einfordern. "Alle zukünftigen Änderungen müssen mit Augenmaß durchgeführt werden. Jedenfalls besteht kein Zweifel, dass das Bonus-Malus-System ausgebaut werden muss. Wer länger arbeitet soll mehr Pension bekommen, wer früher in Pension geht, soll dies mit entsprechenden Abschlägen auch dürfen", betont der NÖAAB-Obmann.

Sobotka kündigte zudem an, dass der NÖAAB den Einsatz für die Pendlerinnen und Pendler konsequent weiter verfolgen wird. Neben dem NÖ-Pendlerhilferechner, wird ab sofort auf der Homepage www.noeaab.at auch ein Pendler-Pauschal-Rechner angeboten. "Immerhin verzichten ein Drittel aller Berechtigten auf ihre Ansprüche, Information ist daher besonders wichtig", erklärt der NÖAAB-Obmann.

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