WKö-Vize RfW-BO Amann: Inserate- und Beraterstopp als erster Schritt zur Schuldenbremse

Der sofortige Stopp bei Inseraten und Beraterleistungen sei ein erstes Signal, dass die Koalition bereit sie, bei sich selbst den Sparstift anzusetzen.

Wien (OTS) - "Wenn es die rot-schwarze Bundesregierung mit der Budgetkonsolidierung und der Schuldenbremse wirklich ernst meint, dann soll sie endlich einen völligen Inserate- und Beraterstopp umsetzen. Allein mit einem solchen Inserate- und Beraterstopp kann man umgelegt auf die gesamte Bundesregierung jährlich mehrere hundert Millionen Euro einsparen", so heute WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann.

In der österreichischen Verwaltung und in den öffentlichen Unternehmen gebe es jedenfalls genug qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Vergabe von teuren Aufträgen für Beratung und Lobbying sei daher umgehend und ersatzlos abzustellen. Darüber hinaus sollten auch alle Inserate-Aufträge ab sofort gestoppt werden. "Durch teure Inserate wird die schlechte Arbeit der Großkoalitionäre nicht glaubwürdiger und nicht besser. Diese Mittel sollten stattdessen sinnvoller verwendet werden", so Amann. Der RfW-Bundesobmann mahnt des Weiteren die längst überfällige Struktur- und Verwaltungsreform ein. "Allein wenn man es schafft, die jährlichen Kosten für die Bürokratie auf den EU-Schnitt zu senken, ließen sich Einsparungen von rund drei Milliarden jährlich erzielen. Ganz zu schweigen von den positiven Effekten einer Pensionsreform!", so Amann.

Es könne jedenfalls nicht sein, dass diese "Murks"-Regierung die Erreichung der Sparziele wieder einmal zu den Steuerzahlern "auslagere" - etwa durch massive Steuererhöhungen - und selbst "die Hände in den Schoß lege". "Das würde den ohnehin stotternden Konjunkturmotor nämlich gänzlich abwürgen", so Amann. Der sofortige Stopp bei Inseraten- und Beraterleistungen sei deshalb ein erstes Signal, dass die Koalition bereit ist, bei sich selbst den Sparstift anzusetzen. "Und abgesehen davon: Eine Regierung wird nicht gewählt und bezahlt, um möglichst viele externe Berater - um teures Steuergeld um sich zu scharen, sondern um selbst Dinge in die Hand zu nehmen , zu entscheiden und dann auch entsprechend zu handeln. Wer das nicht kann oder nicht will, sollte seinen Hut nehmen!", so Amann

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