MORGEN AK-Veranstaltung: Bildungsungleichheit revisited

Wie sind Bildungschancen weltweit verteilt? Wie wirkt sich die Herkunft auf den Leistungserfolg aus? Die AK Wien präsentiert zwei wissenschaftliche Arbeiten

Wien (OTS/AK) - Der Zugang zu Bildung ist ein Menschenrecht. Trotzdem sind die Chancen auf Bildung nach wie vor ungleich verteilt:
sowohl innerhalb einer Gesellschaft als auch zwischen einzelnen Staaten. Zwei junge Frauen haben für ihre Diplomarbeiten diese Bildungsungleichheiten untersucht und sind zu interessanten Schlussfolgerungen gekommen. Ein Ergebnis: Je höher die Bildung, desto fairer die Verteilung in der Gesellschaft. Bildung leistet also einen wesentlichen Beitrag zur Verteilungsgerechtigkeit. Die beiden Diplomarbeiten wurden durch das Netzwerk Wissenschaft der Arbeiterkammer Wien gefördert und werden nun im Rahmen einer Veranstaltung präsentiert.

Veranstaltung "Bildungsungleichheit revisited"
Aktuelle Befunde zu Ursachen und Wirkungen in Österreich und der ganzen Welt

Donnerstag, 17. November 2011
18 bis 19.30 Uhr
Lesesaal der AK Wien, Prinz-Eugen-Straße 20-22, 1040 Wien

Programm:
18 Uhr: Begrüßung durch Gabriele Schmid, Leiterin Abteilung Bildungspolitik, AK Wien
18.15 Uhr: "Bildungs(un)gleichheit und Wirtschaftswachstum" von Petra Sauer
18.40 Uhr: "Bildungsungleichheit in Österreich und Finnland" von Nina-Sophie Fritsch
19 Uhr: Diskussion
Moderation: Rosa Lyon, ORF

Die Diplomarbeit von Petra Sauer zeigt anhand der Berechnung von Bildungs-Gini-Koeffizienten für 138 Länder über einen Zeitraum von 1950 bis 2010, wie sich Bildungs(un)gleichheiten über die Welt verteilen. Darüber hinaus zeigt ihr Beitrag: Je höher die Bildung, desto fairer die Verteilung in der Gesellschaft.

Die Diplomarbeit von Nina-Sophie Fritsch untersucht Bildungsungleichheiten in Österreich und Finnland unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses der sozialen Herkunft und des kulturellen Kapitals der Familien. Anknüpfend an bildungssoziologische Studien unterstreichen die Befunde, dass sich die Herkunft nach wie vor auf den Leistungserfolg auswirkt. Die Diplomarbeit zeigt einmal mehr, dass das finnische Schulsystem mit einer gemeinsamen Schule weniger selektiv wirkt als das österreichische.

Wir würden uns sehr freuen, eine Vertreterin, einen Vertreter ihrer Redaktion auf der Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

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