ARBÖ: Vernebelte Sicht birgt hohe Unfallgefahr

Massenkarambolage im Burgenland - ARBÖ gibt Nebel-Tipps - Keine Entspannung in Sicht

Wien (OTS) - Bereits seit einigen Tagen werden die Autofahrerinnen und Autofahrer im Frühverkehr von Nebel, Frost und Glatteis begleitet, meldet der ARBÖ. Die prognostizierten Herbsttücken bescheren erhebliche Schwierigkeiten im österreichischen Straßenverkehr. Jüngster Zwischenfall: Im Burgenland ereignete sich Mittwochmorgen eine Massenkarambolage mit einem LKW und etwa acht nachkommenden PKWs. Laut Aussagen des ARBÖ waren dichter Nebel, Glatteis und zu flotte Geschwindigkeiten die Gründe für den Unfall.

Um die Gefahr so gering wie möglich zu halten, rät ARBÖ-Expertin Gabriele Lechner den Autofahrerinnen und Autofahrern besonders zu dieser Jahreszeit mit folgenden Tipps im Hinterkopf ins Fahrzeug zu steigen:

  • Korrekte Fahrzeugbeleuchtung überprüfen und einstellen lassen
  • Geschwindigkeit den Witterungs-und Fahrbahnverhältnissen anpassen bzw. reduzieren
  • Das Fahrzeug möglichst rechts halten
  • Tachometer und Bodenmarkierungen im Auge behalten
  • Sicherheitsabstand von mindestens 3 Sekunden einhalten bzw. vergrößern. Bei herbstlichen Witterungsverhältnissen verlängern sich die Reaktionszeit und der Bremsweg, somit der gesamte Anhalteweg.
  • Abblendlicht einschalten; Nebelleuchten nur bei schlechtester Sicht
  • Gerät das Auto bei rutschiger Fahrbahn ins Schleudern: Nicht bremsen, Lenkrad gerade halten und auskuppeln

Dass ein getrübter Durchblick eine hohe Unfallgefahr aufweist, zeigen nicht nur aktuelle Unfallmeldungen, wie die Massenkarambolage im Burgenland. Auch die statistischen Zahlen der vergangenen Jahre verraten den Nebel als Unfallverursacher, so der ARBÖ. 2010 ereigneten sich immerhin 213 Unfälle bei nebeligen Witterungsverhältnissen (Quelle Statistik Austria). Damit sich die Nebel-Unfallzahlen 2011 in Grenzen halten, warnt der ARBÖ vor gefrierendem Bodennebel auch in den nächsten Tagen. "Unser Appell lautet Fuß vom Gas", so Lechner.

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