BZÖ-Schenk: Bei Fraueneinkommen steht die Ampel noch immer auf Rot

"Bericht zeigt auf, wie schlecht es um die österreichische Frauenpolitik steht"

Wien (OTS) - "Bei den Fraueneinkommen steht die Ampel noch immer
auf Rot. Die Situation der Frauen ist unverändert schlecht", meinte heute BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina Schenk in ihrem Debattenbeitrag zum Bericht der Regierung betreffend Abbau von Benachteiligungen von Frauen. "Die Kennzahlen verdeutlichen eines ganz klar, dass die Brutto- und Nettoeinkommen, das Arbeitslosengeld und die Pensionen weit von den Vergleichswerten der Männer entfernt sind", so Schenk weiter.

"Auch die geringe Beschäftigungsquote von Migrantinnen ist ein Indiz dafür, dass es seitens der Regierung keine gute Integrationspolitik gibt, die sich auch durch Inserate von Integrationsstaatssekretär Kurz nicht verbessern wird", kritisierte Schenk.

Weiters fehlten Maßnahmen für Frauen 50 plus, wie dies eigentlich im Regierungseinkommen vereinbart wurde. Die Ministerin verweist lediglich darauf, dass die Frauenhäuser unterstützt werden und sich die Frauen 50 plus dorthin wenden sollen. "Das ist aber für diese arbeitslosen Frauen keine Antwort", meinte Schenk.

"Der wichtige Pflegebereich ist weiblich, denn 80 Prozent der Pflegearbeit wird von Frauen gemacht und dennoch wird auf diese Frauen keine Rücksicht genommen", kritisierte Schenk und weiter:
"Aber der 500.000 Euro teure Gehaltsrechner, wird umgesetzt, obwohl er nichts bringt und obendrein falsch rechnet".

"Dieser Bericht zeigt auf, wie schlecht es um die österreichische Frauenpolitik steht, er gibt aber leider auch keine Empfehlungen, keine weiteren Anweisungen, wie es gehen könnte", schloss Schenk.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0007