Cortolezis-Schlager: Jeder der studieren will, soll das auch können - gut ausgebautes Fördersystem unterstützt dabei

Töchterles Studienbeitrags-Modell Hand in Hand mit Ausbau der Studienförderung

Wien, 13. November 2011 (ÖVP-PK) Jeder der studieren will, soll auch die Möglichkeit dazu erhalten. Sichergestellt wird dies durch die gut ausgebaute Studienförderung. Mehr als 42.000 Studierende werden in ihrem Studium unterstützt; sie erhalten eine durchschnittliche Beihilfe von rund 4.300 Euro pro Jahr. Das
stellte heute, Sonntag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Mag. Katharina Cortolezis-Schlager fest. Sie begrüßt den Vorschlag von Wissenschaftsminister Dr. Karlheinz Töchterle im "Hohen Haus", Hand in Hand mit dem Studienbeitrags-Modell die Studienförderung weiter auszubauen. Durch das Anheben der Einkommensgrenze und der Ausweitung des Bezieher/innenkreis würden unter anderem verheiratete Bezieherinnen und Bezieher profitieren, wodurch Jungfamilien entlastet werden.

ÖVP-Abgeordnete verwies auf die Fülle von Beihilfen, die zur Verfügung stünden. Das Wissenschaftsministerium investiere beispielsweise in die Studienförderung pro Jahr 180 Millionen Euro. Das Budget in diesem Bereich wurde seit 2000 beinahe verdoppelt,
die Bewilligungen seien in diesem Zeitraum um fast die Hälfte gestiegen. "Die soziale Abfederung ist ein wichtiger Punkt für die ÖVP."

Die geplante Weiterentwicklung der Studienförderung könne allerdings nur gemeinsam mit einem neuen Studienbeitragsmodell gehen. Mit der in Aussicht gestellten Hochschulmilliarde und der Einhebung von Studienbeiträgen würde man sich auf dem Pfad befinden, der zur Erreichung von zwei Prozent des BIP für den tertiären Sektor notwendig wäre, appellierte Cortolezis-Schlager an die SPÖ, sich das ausgereifte Modell des Ministers noch einmal genau anzusehen.

Die ÖVP-Wissenschaftssprecherin wies darauf hin, dass Österreich eines der ganz wenigen Länder sei, in dem es weder Zugangsregelungen noch Studienbeiträge an den Universitäten gebe. "Der Wissenschaftsminister hat ein Gesamtpaket vorgelegt und damit der SPÖ eine Brücke gebaut."

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien,
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0001