Erster Bezirk: Bereit für Straßenstrich

Wien (OTS) - "Der erste Bezirk" so Karl Newole, Klubvorsitzender
der Liste unabhängiger Bürger 'Wir im Ersten', "hat die Verpflichtung, in drängenden Fragen der Stadt eine Vorreiterrolle zu übernehmen. Wir sind daher bereit, zur Lösung des Wien-Problems mit dem Straßenstrich unseren Beitrag zu leisten und dafür Flächen des Bezirks anzubieten."

Die Grünen beklagten dieser Tage, dass für die Straßenprostitution nicht genügend sichere und ausreichende Plätze zur Verfügung stünden. Es sollte daher auch über Erlaubnisbereiche in der Innenstadt diskutiert werden.

"Dem sollten wir entsprechen", so Newole, "am besten, wir nehmen die Politik beim Wort und sehen folgende Flächen vor: Die Innenhöfe und Arkadengänge des Rathauses und - in den veranstaltungsfreien Zeiten - den Park vor dem Rathaus, auf dem zum Teil der Boden ohnehin schon aufbereitet ist. Bei Bedarf auch die Zusatzfläche vor dem Parlament."

Das hätte nach Ansicht des Vorsitzenden der unabhängigen Liste mehrere Vorteile: "Erstens sind dann mit allfälligen Problemen jene Politiker befasst, deren Idee das ist. Zweitens hat ja gerade der seinerzeitige hohe IWF-Besuch beim Herrn Vizekanzler gezeigt, dass Politik und das älteste Gewebe Symbiosen zum Vorteil aller Beteiligten eingehen können."

Auch in der Zustimmung von Ursula Stenzel zu dieser Idee sieht Newole kein ernstes Problem: "Das Ambiente werbender Damen passt doch gut zu den von ihr so geschätzten alten Straßenlaternen. Und noch vor wenigen Jahrzehnten, in der guten alten Zeit, war der Straßenstrich im Ersten gang und gäbe."

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"Wir im Ersten" - Die Stimme der BürgerInnen
Dr. Karl Newole
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