FP-Guggenbichler/Mareda: Kein Ende der rot-grünen Vernebelungsstrategie beim Zieselschutz

Betonierschutz vor Umwelt- und Tierschutz

Wien (OTS/fpd) - In der gestrigen Sitzung der Floridsdorfer Bezirksvertretung wurde eine Resolution für eine Bausperre am nördlichen Areal des Heeresspitals zum Schutz der dortigen Ziesel-Population von Rot und Grün niedergestimmt. Die Bau- und Spekulantenlobby darf sich also weiter freuen, fahren doch ihre Floridsdorfer Marionetten ganz auf Linie - Betonierschutz vor Umwelt-und Tierschutz, so der Umweltsprecher der FPÖ-Wien. LAbg. Udo Guggenbichler und der Klubobmann der FPÖ-Floridsdorf, Karl Mareda.

Dies zeigt auch ein grüner Vernebelungs-Antrag, in dem versucht wurde für die bedrohte Tierart ein neues Areal zu finden, um dem Bauträger vermutlich weiter bei Laune zu halten. Die FPÖ forderte noch in der Sitzung eine Änderung dieses Antrages um klar zu stellen, dass nur für die Bauprojekte Ausgleichsflächen gesucht werden sollen und keinesfalls für die bedrohte Tierart. Nach langen Diskussionen wurde dieser FPÖ-Forderung nachgegeben und der Antrag abgeändert, berichten die Mandatare weiter.

Auch die beiden Anträge von SPÖ und Grünen, in welchen beide eine Expertise forderten, ließen nichts Gutes ahnen und wurden von uns Freiheitlichen abgelehnt. So forderte die SPÖ eine Expertise in welcher der Bauträger, trotz Artenschutz und entgegen der FFH-Richtlinie, seine Wohnungen errichten kann. Der Antrag der Grünen forderte wiederum eine Expertise, in welcher die landwirtschaftliche Nutzung, trotz Artenschutz und entgegen der FFH-Richtlinie, ermöglicht werden soll.

Beide Anträge kommen eher einem Gefälligkeitsgutachten nahe als dem Tier-und Artenschutz und gehen in die völlig falsche Richtung. Die Ziesel- und Feldhamsterpopulationen sollen auf dem von ihnen in Besitz genommenen Gebieten verbleiben dürfen. Eine Verdrängung der Tiere, egal in welcher Form, wird von uns Freiheitlichen aufs Schärfste abgelehnt, schließen Guggenbichler und Mareda. (Schluss) hn

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