Wiener FPÖ befürchtet Einsatz chemischer Waffen in der Osttürkei

Wien (OTS) - Die Situation der Kurden in der Türkei war Thema
einer Pressekonferenz der Wiener FPÖ am Freitag. Wie der Zweite Präsident des Wiener Landtages, Johann Herzog, behauptete, lägen Menschenrechtsverletzungen gegen Kurden in der Osttürkei an der Tagesordnung. Seit Jahrzehnten würden Kurden in der Türkei unterdrückt und als Volksgruppe nicht anerkannt. Kurdische Parteien würden immer wieder verboten, dennoch gäbe es zahlreiche kurdische Bürgermeister und Politiker, die teils "wegen aus der Luft gegriffenen Vorwürfen" verhaftet würden und denen ein fairer Prozess versagt bliebe, so Herzog.

Zudem würden von der türkischen Armee chemische Waffen gegen kurdische Rebellen verwendet, behauptete der FPÖ-Mandatar. Es gäbe Fotos von Opfern, die derartige Todesursachen vermuten ließen, gerichtsmedizinische Gutachten würden geheim gehalten. Die türkische Regierung jedoch, bestreite derartige Vorfälle. Die FPÖ lehne Terror generell ab und wolle hier nicht die PKK-Rebellen unterstützen, so der Zweite Landtagspräsident, man fordere aber, dass die Türkei den Kurden Selbstverwaltung gewähre und Kurdisch als Amtssprache zugelassen werde.

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