FPÖ-Kickl: "Land der unbegrenzten Zufälle" - Grüne tief im Lobbying-Sumpf verstrickt

Wien (OTS) - "Über das Land der unbegrenzten Zufälle spannt sich ein bunter rot-schwarz-grüner Brainbow", fasste der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl das Lobbying-Geflecht der ehemaligen Grün-Angeordneten Monika Langthaler zusammen. So sei es etwa reiner Zufall, dass das aufgeflogene brainbows-Video ausgerechnet in dem Moment von der Homepage verschwunden sei, in dem die FPÖ die Verstrickungen Langthalers mit dem ORF aufgedeckt habe, so Kickl.

Ein weiterer erstaunlicher Zufall sei, dass just in dem Moment, in dem die FPÖ das Video auf der Homepage entdeckt und öffentlich darauf hingewiesen habe, der ORF markenrechtliche Bedenken geäußert habe, worauf den Brainbows plötzlich eingefallen sei, dass diese "zusätzliche Verwendung ursprünglich gar nicht vereinbart" gewesen sei, so Kickl. Dafür habe der ORF, der sonst - völlig berechtigt -sehr streng bei Urheber- und Markenrechtsverletzungen verfahre, zufällig ein Jahr gebraucht, so Kickl, der die von brainbows angekündigte Prüfung von rechtlichen Schritten, in Richtung diesbezüglicher Selbstanzeige deutet.

Ein weiterer Zufall im grünen Reich der unbegrenzten Zufälle sei sicher auch, dass ausgerechnet Langthaler während ihrer Zeit als ORF-Stiftungsrätin eine völlig unnötige CO2-Studie für den ORF angeregt habe. Nächste Zufall sei hier, dass es ausgerechnet ihrer Firma brainbows gelungen sei, diesen 30.000-Euro Auftrag an Land zu ziehen, so Kickl, der von einer diesbezüglichen Ausschreibung nichts in Erfahrung bringen habe können.

Weiters sei Grün-Lobbyistin Langthaler zufällig in eine schwarze Vorfeldorganisation hineingestolpert - dem Ökosozialen Forum. Gegründet vom seinerzeitigen recht glück- und erfolglosen ÖVP-Bundesparteiobmann, Vizekanzler und Landwirtschaftsminister Josef Riegler tummeln sich dort vor allem ehemalige und aktive Politiker und Funktionäre aus dem ÖVP-Bauernbund und den Landwirtschaftskammerorganisationen. Als politische Exotin, die nicht zum ÖVP-Bauernbund gehört, findet man dort zufällig Monika Langthaler im Vorstand. Es könne daher auch nur Zufall sein, dass besonders ÖVP-geführte Bundesministerien oder die ÖVP-dominierte niederösterreichische Landesregierung in den letzten zehn Jahren so großzügig das Auftragsfüllhorn über Monika Langthaler und ihre Firma brainbows ausgeschüttet hätten, vermutet Kickl.

So seien neben Langthaler die mächtigen Raffeisenfunktionäre Christian Konrad, Ferry Maier oder Erwin Hametseder Vorstandsmitglieder im Ökosozialen Forum, was sich für brainbows rein zufällig äußerst lukrativ ausgewirkt habe, so Kickl, der darauf verwies, dass sich auf der Firmenhomepage Referenzen wie die Erstellung der Nachhaltigkeitsstrategie für die Raffeisen Holding Niederösterreich-Wien (2004), die Erstellung und Betreuung der Webseite für die RENERGIE - Raiffeisen Managementgesellschaft für erneuerbare Energie GmbH, sowie die Erstellung der Nachhaltigkeitsberichte für die Raffeisen Leasing GmbH, finden würden.

Langthaler könne hier getrost als Lobbying-Drehscheibe der Grünen bezeichnet werden, betonte Kickl, der schon gespannt ist, welche weiteren Zufälle noch im grünen "Land der unbegrenzten Zufälle" auftauchen werden.

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