Burgstaller und Kurz informieren über Arbeitsgespräch zur 15a-Vereinbarung über sprachliche Frühförderung

Einigung in fast allen Punkten, Detailabstimmung in den nächsten Tagen

Wien (OTS) - Die derzeitige Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz, Landeshauptfrau Gabi Burgstaller und Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz informieren über ein gemeinsames Arbeitsgespräch zum Bereich Integration. Thema war dabei auch das Projekt der 15a-Vereinbarung über die sprachliche Frühförderung. Beide betonen, dass in den Verhandlungen der Bundesländer mit dem Staatssekretariat bereits Einigung in fast allen Punkten erzielt wurde. In den nächsten Tagen solle eine letzte Detailabstimmung stattfinden.

Grundsätzlich seien die Eckpfeiler einer gelungenen Integration Bildung und die Teilnahme am Arbeitsmarkt, betonen Burgstaller und Kurz. Integration betreffe als Querschnittsmaterie alle Ebenen, Bund, Land und Gemeinden. Die Länder seien besonders wichtig zur Lösung der Herausforderungen in diesem Bereich, weil Integration vor allem vor Ort gelöst werden kann. Insbesondere im Jahr der Freiwilligen sei vor allem auch die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für Integrationsbestrebungen sehr wichtig. Die Teilnahme von Menschen mit Migrationshintergrund am Freiwilligenwesen, etwa bei der Feuerwehr oder beim Roten Kreuz sei in diesem Zusammenhang ein wichtiges Ziel der Integrationspolitik.

Bezüglich der derzeitigen Gespräche des Staatssekretariats mit den Bundesländern über eine 15a-Vereinbarung für die sprachliche Frühförderung, die im Jahr 2011 ausgesetzt war, und für das Jahr 2012 wieder anvisiert wird, zeigte sich die Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz sehr erfreut über die Bewegung. Über fast alle Punkte sei bereits eine Einigung erzielt worden, so etwa über Controlling, Zweckwidmung oder eine künftige Evaluierung. Ebenfalls klar sei die Abwicklung insofern, dass jeder Euro, den die Länder in die Sprachförderung investieren, vom Bund verdoppelt werde, bis zu einer Obergrenze von insgesamt 10 Mio. Euro. Letzte Details würden in den nächsten Tagen noch geklärt. Darüber hinaus zeigte sich der Staatssekretär zuversichtlich, dass es für die für das Jahr 2012 einmalig gesicherte Sprachförderung auch eine längerfristige Lösung geben könne.

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