"Tag des Apfels": 3,5 Millionen Äpfel in Vorarlberg geerntet

LH Sausgruber und LR Schwärzler: Qualität im heimischen Erwerbsobstbau ist ein wichtiges Markenzeichen

Bregenz (OTS/VLK) - Anlässlich des österreichweiten Tages des Apfels diesen Freitag, 11. November, haben heute, Dienstag, heimische Obstbauern Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Agrarlandesrat Erich Schwärzler im Landhaus in Bregenz besucht. Dabei berichteten sie über das erfreuliche Ernteergebnis, das 2011 eingefahren wurde.

Insgesamt 450 Tonnen, das sind rund 3,5 Millionen Äpfel, konnten Vorarlbergs Obstbauern in diesem Jahr ernten. Das Wetter, im Frühjahr mit ausreichend Niederschlag, der wechselhafte Sommer sowie der sonnenreiche Herbst, hat Äpfel von sehr guter Qualität reifen lassen. Ohne Hagel, durch den mehrere Tonnen Obst vernichtet worden sind, wäre eine Rekordernte möglich gewesen, erläuterte Ulrich Höfert, Obstbau-Referent der Landwirtschaftskammer Vorarlberg. Mit fast einem Drittel ist die Sorte "Elstar" am weitesten verbreitet im Land.

Lieblingsobst

Nach wie vor gehören Äpfel zum Lieblingsobst der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger. Dabei ist der Apfel ein echtes "Light-Produkt": ein Apfel besteht zu 85 Prozent aus Wasser und hat nur rund 60 Kalorien. Die enthaltenen Fruchtsäuren, die sogar leicht bakterizid (bakterienabtötend) wirken, sind wichtige Geschmacksträger. Zudem ist der Apfel eine wichtige Vitamin- (Vitamin C u. a.) und Mineralstoffquelle (Kalium, Magnesium). Am vitamin- und mineralstoffreichsten ist der Bereich direkt unter der Schale. Die Schale selbst ist reich an Ballaststoffen. Sogenannte Flavonoide, die vorwiegend in der Schale konzentriert sind, sollen neuen Erkenntnissen zufolge die Gesundheit eines Menschen nachweislich verbessern.

Genuss aus der Region

Wer heimische Lebensmittel kauft, unterstützt unsere Bäuerinnen und Bauern und gibt ein wichtiges Signal für eine gepflegte Kulturlandschaft, regionale Wertschöpfung und den Erhalt des Arbeitsplatzes Bauernhof, betonten Landeshauptmann Sausgruber und Agrarlandesrat Schwärzler. "Regional genießen bedeutet mehr Lebensqualität und ist ein Beitrag für starke zukunftsorientierte Regionen", so der Landesrat.

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