GPA-djp-Stangl: Beschäftigte im Handel haben ihren Anteil am Erfolg verdient

Vier Prozent Gehaltserhöhung auch für Führungskräfte im Handel bereits unter Dach und Fach

Wien (OTS) - (GPA-djp/ÖGB) "Die aktuelle Branchenanalyse der AK beweist zweifelsfrei, was tägliche Schlangen an den Kassen in vielen Geschäften vermuten lassen: Die 152 wichtigsten Unternehmen in der Branche haben im Vorjahr 2010 einen Umsatz von 593 Mio. Euro erwirtschaftet, die Gewinne im Handel steigen damit gegenüber 2009 um fast 22 Prozent", kommentiert der gf. Regionalgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) Oberösterreich, Andreas Stangl die heutige Meldung der Wirtschaftskammer Sparte Handel in den Oberösterreichischen Nachrichten. Dieses satte Plus im Vergleich zum Vorjahr sei ein Verdienst der Beschäftigten, so Stangl weiter: "Die Leistungsbereitschaft und das Engagement der Beschäftigten müssen in Form adäquater Gehaltserhöhungen honoriert werden."++++

In Oberösterreich hat der Einzelhandel ein Umsatzplus erzielt und auch die Ertragskraft ist deutlich gestiegen. Umso unverständlicher sind für Stangl die Reaktionen der Wirtschaftkammer Oberösterreich, wo die Ergebnisse als "nicht rosig" bezeichnet werden, weil unter anderem die Preise für Energie gestiegen sind. "Auch die Beschäftigten im Handel spüren, dass Tanken und Heizen teurer geworden sind, von den Auswirkungen der hohen Inflation sind alle betroffen. Die Arbeitgeber sollten zusätzlich bedenken, dass auch 500.000 Handelsangestellte einkaufen gehen und daher wichtige KosumentInnen sind", ärgert sich Stangl.

Die Forderungen der GPA-djp sind klar: Neben der besseren Anrechnung von Karenzzeiten muss es vor allem ein kräftiges Plus für die Beschäftigten geben. "Nicht nur die Umsätze steigen, auch die Gehaltserhöhungen für Führungskräfte sind offenbar schon unter Dach und Fach. Der aktuelle Kienbaum-Vergütungsreport belegt, dass auch im Handel die Einkommen der Führungskräfte um durchschnittlich mehr als 4 Prozent gestiegen sind. Was für die Manager recht und billig ist, das muss auch für die Beschäftigten gelten", erklärt Stangl abschließend.

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