Sportvereine sind Sprungbrett für Integration

"Wir müssen Migrant/innen stärker in die österreichische Vereinskultur integrieren", erklärt Doris Staudinger bei HATTRICK-Podiumsdiskussion

Salzburg (OTS) - Im Rahmen der Podiumsdiskussion "HATTRICK Goal Setting: Sport, Bildung und Integration" diskutieren am 8. November 2011 Sport- und Integrationsexperten wie Doris Staudinger, Leiterin des Integrationszentrums Oberösterreich, Josef Faschingbauer vom Salzburger Fußballverband sowie Franz Erwin Eiersebner, Leiter des Fachbereichs Migration des Landes Salzburg, über die Bedeutung von Sport für die Integration von Migrant/innen.

Junge Migrant/innen für Bildung und Beruf interessieren
Die Podiumsdiskussion findet im Zuge der Abschlusskonferenz des EU-Projekts HATTRICK statt. Ziel des zweijährigen Projekts war es, junge Migrant/innen über sportliche Aktivitäten im Fußballverein mit ergänzenden Lernangeboten zu erreichen und ihre sozialen Kompetenzen zu stärken. "Wir haben mit dem Projekt HATTRICK dort angesetzt, wo andere oft aufhören und jungen Migrant/innen gezeigt, wie sie durch Teamgeist, Fairness, Motivation und gegenseitigen Respekt am Fußballplatz Schlüsselkompetenzen erwerben, die für Ausbildung und Beruf essentiell sind," so Maren Satke von die Berater(R), Mitorganisator des Projekts HATTRICK.

Migrant/innen in Sportvereine integrieren

"Integration funktioniert im Spitzensport bereits sehr gut, im Breitensport muss das Zusammenspiel von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund noch trainiert werden. Österreichs vitale Vereinskultur im Sportbereich bietet ein großes Integrationspotenzial, das wir verstärkt nutzen müssen," erklärt Doris Staudinger, Leiterin des Integrationszentrums Oberösterreich. Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) unterstützt Migrant/innen im Sportbereich mit zahlreichen Projekten: Mit dem "Integrationspreis Sport" prämiert der ÖIF innovative Sportprojekte zur Integration, das Mentoring-Programm "Auf Du & Du im Sportverein" bringt Zuwanderer mit Tiroler Sportgrößen zusammen. Das Projekt "Migrant/innen als Wanderführer" begeistert Zuwanderer für die Bergwelt Oberösterreichs. Außerdem vergibt der ÖIF finanzielle Unterstützungen an Migrant/innen, die an sportlichen Aktivitäten wie Schulskikursen teilnehmen. Die Bedeutung von Sport für den Integrationsprozess verdeutlicht auch ein eigenes Handlungsfeld für Sport und Freizeit im Nationalen Aktionsplan für Integration (NAP).

Integrationspreis Sport: Engagement auszeichnen

Bereits seit vier Jahren zeichnet der ÖIF mit dem "Integrationspreis Sport" österreichweit innovative Sportprojekte aus, die das friedliche Zusammenspiel von Sportler/innen mit und ohne Migrationshintergrund fördern. Insgesamt stehen 13.000 Euro an Preisgeld für die ausgezeichneten Initiativen zur Verfügung. 2011 bewerben sich 66 Projekte um den "Integrationspreis Sport", vier davon aus Salzburg und sechs aus Oberösterreich. Die Sieger werden am 5. Dezember 2011 gekürt.
Staatssekretär Kurz: Gemeinsame Leistung verbindet
"Im Sport zeigt sich, dass erfolgreiche Integration viel mit Leistung zu tun hat," erklärt Integrationsstaatssekretär Kurz, der heuer erstmals die Schirmherrschaft für den "Integrationspreis Sport" übernimmt. "Sportliche Erfolge beruhen auf klaren Regeln, echtem Teamgeist, Fairness und Zusammenhalt. Das gilt auch für gelungene Integration", so Kurz.

Rückfragen & Kontakt:

Integrationszentrum Oberösterreich
Mag. Doris Staudinger
Dametzstraße 2-4/3, 4020 Linz
Mail: doris.staudinger@integrationsfonds.at
Tel. +43 (0) 732 787043-16

die Berater(R) Unternehmensberatungs GmbH
MMag. Maren Satke
Wipplingerstraße 32/23-26, 1010 Wien
Tel: +43 1 532 45 45-1156
E-Mail: m.satke@dieberater.com
www.dieberater.com

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