FPÖ-Mölzer: EU-Landwirtschaftspolitik ist zu renationalisieren!

Bei Debatte über Gemeinsame Agrarpolitik darf nicht nur über Förderungen und Quoten diskutiert werden - Verstärkt kleinräumig strukturierte Landwirtschaft fördern

Wien (OTS) - Vorrangiges Ziel müsse eine umfassende Renationalisierung der Landwirtschaftspolitik sein, sagte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, zur Debatte über die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik. "Eine zentral gesteuerte Agrarpolitik ist nicht in der Lage, die höchst unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnisse der einzelnen Mitgliedstaaten ausreichend zu berücksichtigen. Hier besteht absoluter Änderungsbedarf", betonte Mölzer.

Dabei sei, so der freiheitliche EU-Mandatar, insbesondere das bestehende Förderungswesen zu hinterfragen. "Derzeit profitieren vorrangig riesige Agrarfabriken oder Großgrundbesitzer wie die englische Queen von den Subventionen, während die kleinräumig strukturierte Landwirtschaft, die für Österreich besonders wichtig ist, auf der Strecke bleibt. Wenn es nun zu einer Renationalisierung der Agrarpolitik käme, dann wäre Österreich in der Lage, den alpinen Raum, der eine über die Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft ist, besser zu fördern", erklärte Mölzer.

Außerdem müsste, wie der freiheitliche Europaabgeordnete meinte, bei der Debatte über die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik auch Grundsätzliches und nicht nur die Höhe von Förderungen und Quoten diskutiert werden. "Die Landwirtschaft ist mehr als nur ein Wirtschaftszweig oder eine Industrie. Hier geht es um die Herstellung von Lebensmitteln", schloss Mölzer.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001