Weninger: Bildungsvolksbegehren stärkt Reformprozess

Jede Unterschrift hat Gewicht und zählt!

Wien (OTS/SK) - Mit 1.582 Erstunterzeichnern (12,5 Prozent) war
der Bezirk Mödling landesweit absoluter Spitzenreiter bei der Einbringung des Bildungsvolksbegehrens. "Wir nehmen diesen Schwung in die Eintragungswoche bis zum 10. November mit", kündigt SPÖ-Bezirksvorsitzender, SPÖ-Abgeordneter Hannes Weninger Infoaktionen in allen Gemeinden an. "Jede persönliche Unterschrift ist ein Signal für Bildungsreformen, Ausdruck von politischem Engagement und ein Zukunftswunsch für unsere Kinder", appelliert Weninger für eine breite Beteiligung. ****

"Unser Bildungssystem hinkt der gesellschaftlichen Entwicklung hinten nach. Deshalb unterstützen wir die Reformschritte von Bildungsministerin Claudia Schmied ebenso wie die Anliegen des überparteiliche Bildungsvolksbegehren "Österreich darf nicht sitzen bleiben", betont Weninger. "Während in ganz Europa gemeinsame Schulformen bis zum 14. Lebensjahr und ganztägige Unterrichtsstrukturen selbstverständlich sind, wehrt sich in Österreich noch immer ein Teil der ÖVP und einige Personalvertreter gegen Veränderungen jeder Art. Es geht jedoch nicht um Einheitsbrei oder Gleichmacherei, sondern um Chancen, Flexibilität, Förderung von Begabungen und Unterstützung bei Schwächen", so Weninger.

Kein Verständnis in der Diskussion gebe es für "Eigenbrötlerein" in einigen Bundesländern. "Die Zukunftschancen unserer Kinder sind keine Frage von falsch verstandenem Föderalismus. Neun Schulsysteme mit neun Landeshauptleuten als Oberlehrer fallen hinter die Bildungsreformen von Maria Theresia zurück", fordert Weninger auch eine verwaltungsrechtliche Kompetenzentflechtung. (Schluss) ah/mp

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